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Energiekostenorientierte Reihenfolgebildung

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Published/Copyright: April 19, 2017

Kurzfassung

Steigende Beschaffungskosten für Strom gefährden zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Können die Volatilität der Strompreise sowie schwankende Energieverbräuche von der Fertigungssteuerung zielgerichtet genutzt werden, ist eine Reduktion der Energiekosten ohne kapitalintensive Investitionen möglich. In diesem Zusammenhang beschreibt der folgende Beitrag die Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Reihenfolgebildung unter Berücksichtigung auftragsspezifischer Energiekosten.

Abstract

Rising costs for electricity endanger the competitiveness of the German industry. If the volatility of electricity prices and fluctuating energy consumptions are used purposefully by the manufacturing control, a reduction of energy costs without capital-intensive investments is possible. In this context the following article describes the development of a sequencing method considering work order-specific energy costs.


M.Sc. Stefan Willeke, geb. 1988, studierte an der Leibniz Universität Hannover Wirtschaftsingenieurwesen mit den Schwerpunkten Produktionstechnik und Produktionswirtschaft. Seit 2014 ist er am IPH – Institut für Integrierte Produktion gGmbH als Projektingenieur im Bereich Logistik tätig. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf der Fabrikplanung sowie der Fertigungssteuerung.

Dipl.-Wirtsch.-Ing Sören Wesebaum, geb. 1986, studierte an der Leibniz Universität Hannover Wirtschaftsingenieurwesen mit den Schwerpunkten Produktionstechnik und Unternehmensführung & Organisation. Seit 2012 ist er am IPH – Institut für Integrierte Produktion gGmbH als Projektingenieur im Bereich Logistik tätig. In Forschungs- und Beratungsprojekten setzt er sich mit dem Thema Fabrikplanung und Fertigungssteuerung auseinander.

Dr.-Ing. Georg Ullmann, geb.1979, studierte Maschinenbau mit den Schwerpunkten Systematische Produktentwicklung und Raumfahrttechnik an der Technischen Universität München. Im Anschluss arbeitete er am Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) Berlin im Bereich Virtuelle Produktentstehung. Ab 2007 war er am IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH als Projektingenieur im Bereich Produktionsautomatisierung tätig. Nach seiner Promotion zum Dr.-Ing. im November 2010 leitete er den Bereich Logistik. Seit 2012 ist er Geschäftsführer des IPH.

Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Nyhuis, geb. 1957, studierte Maschinenbau an der Leibniz Universität Hannover und arbeitete im Anschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA). Nach seiner Promotion zum Dr.-Ing. wurde er habilitiert, bevor er als Führungskraft im Bereich Supply Chain Management in der Elektronik- und Maschinenbaubranche tätig war. Seit 2003 leitet er das Institut für Fabrikanlagen und Logistik der Leibniz Universität Hannover. Im Jahr 2008 übernahm er die Funktion eines geschäftsführenden Gesellschafters des IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH.


References

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Online erschienen: 2017-04-19
Erschienen im Druck: 2015-09-28

© 2015, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 19.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/104.111368/html
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