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Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern: Haftungshürden in der deutschen Gerichtspraxis

  • Ulrich G. Schroeter
Published/Copyright: December 13, 2018
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Zusammenfassung

Die Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern, die auf veröffentlichte Ratings vertraut haben, und ihre möglichen Rechtsgrundlagen gehören zu den vielfach diskutierten Problemfeldern des jüngeren Finanzmarktrechts. Die EU verlieh der Diskussion im Jahre 2013 neue Impulse, als sie mit Art. 35a EU-RatingVO erstmals eine ratingspezifische unionsrechtliche Haftungsnorm schuf. Seit Kurzem liegen nunmehr erste Urteile deutscher Instanzgerichte vor, welche die Ratinghaftung auf Grundlage des EU-Rechts wie auch des deutschen Rechts behandeln. Der vorliegende Beitrag erläutert die sich entwickelnde Rechtsprechungspraxis und diskutiert die zentralen Hürden, die darin für eine Haftung von Rating-Agenturen deutlich werden.

Published Online: 2018-12-13
Published in Print: 2018-12-13

© 2018 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Aachener Str. 222, 50931 Köln.

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