Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern: Haftungshürden in der deutschen Gerichtspraxis
-
Ulrich G. Schroeter
Zusammenfassung
Die Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern, die auf veröffentlichte Ratings vertraut haben, und ihre möglichen Rechtsgrundlagen gehören zu den vielfach diskutierten Problemfeldern des jüngeren Finanzmarktrechts. Die EU verlieh der Diskussion im Jahre 2013 neue Impulse, als sie mit Art. 35a EU-RatingVO erstmals eine ratingspezifische unionsrechtliche Haftungsnorm schuf. Seit Kurzem liegen nunmehr erste Urteile deutscher Instanzgerichte vor, welche die Ratinghaftung auf Grundlage des EU-Rechts wie auch des deutschen Rechts behandeln. Der vorliegende Beitrag erläutert die sich entwickelnde Rechtsprechungspraxis und diskutiert die zentralen Hürden, die darin für eine Haftung von Rating-Agenturen deutlich werden.
© 2018 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Aachener Str. 222, 50931 Köln.
Articles in the same Issue
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Impressum
- Aufsätze
- Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern: Haftungshürden in der deutschen Gerichtspraxis
- Die „Tokenisierung“ von Rechtspositionen als digitale Verbriefung
- Der Verbrauchergerichtsstand bei Kapitalanlagegeschäften
- Die Grenzen zum steuerlichen Gestaltungsmissbrauch sowie zur Marktmanipulation bei der Verlustrealisierung durch gegenläufige Wertpapiergeschäfte
- Big Data im digitalisierten Geschäftsumfeld von Banken
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
- Entscheidung im Wortlaut
- Keine Haftung von Ratingagenturen gegenüber Anlegern bei vorgenommenem Rating des emmitierenden Unternehmens, nicht dessen Finanzinstruments
- ZBB-Report
- Das ToTV-Kriterium der MiFID II in der Rechtspraxis
Articles in the same Issue
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Impressum
- Aufsätze
- Haftung von Rating-Agenturen gegenüber Anlegern: Haftungshürden in der deutschen Gerichtspraxis
- Die „Tokenisierung“ von Rechtspositionen als digitale Verbriefung
- Der Verbrauchergerichtsstand bei Kapitalanlagegeschäften
- Die Grenzen zum steuerlichen Gestaltungsmissbrauch sowie zur Marktmanipulation bei der Verlustrealisierung durch gegenläufige Wertpapiergeschäfte
- Big Data im digitalisierten Geschäftsumfeld von Banken
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
- Entscheidung im Wortlaut
- Keine Haftung von Ratingagenturen gegenüber Anlegern bei vorgenommenem Rating des emmitierenden Unternehmens, nicht dessen Finanzinstruments
- ZBB-Report
- Das ToTV-Kriterium der MiFID II in der Rechtspraxis