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II. Rezension. Haustürwiderrufsrecht und Kreditvollmacht

  • Ulrich Kulke
Published/Copyright: October 23, 2015
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Abstract

Verbraucherschützende Widerrufsrechte, wie sie insbesondere im Haustürwiderrufsgesetz und im Verbraucherkreditgesetz geregelt sind, stellen nach weit verbreiteter Auffassung wegen ihrer Möglichkeit zur Vertragslösung und der daraus resultierenden Unsicherheit einen Fremdkörper im Bürgerlichen Recht dar. Die mit ihrem Bestehen verbundenen Schwierigkeiten werden besonders deutlich in den Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 2. Mai 2000 (ZBB 2000, 400, in diesem Heß), in denen es um Fragen der Widerruflichkeit von Willenserklärungen bei Einschaltung eines Vertreters zum Abschluß u. a. eines Darlehensvertrages ging. Der Beitrag nimmt Stellung zu der Frage, in welchem Verhältnis die Regelungen der Stellvertretung und das ihr innewohnende Repräsentationsprinzip zum Erfordernis eines effektiven Verbraucherschutzes, insbesondere durch die Vorschrifien des Haustürwiderrufsrechts, stehen.

Published Online: 2015-10-23
Published in Print: 2000-12-01

© 2015 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

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