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Die unerträgliche Schwere des Seins. Der ökologische Fußabdruck als religiöse Kategorie
Published/Copyright:
June 25, 2012
Zusammenfassung
Der Fuß hat kein gutes Ansehen in der abendländischen Kultur, die in ihrer Himmelsgewandheit das Bodenständige mit Geringschätzung straft. Anders als der Kopf am anderen Ende des Körpers, gilt der Fuß als das am wenigsten vergeistigte und daher unwichtigste Körperteil. Da wir mit den Füßen den Kontakt zur Erde halten, trägt die Fußverachtung auch zu einer Erdvergessenheit bei, ohne welche es zur Klimakatastrophe niemals hätte kommen können. Ausgerechnet in dieser Situation kehrt der Fuß endlich in das Bewusstsein zurück: Als ökologischer Fußabdruck hilft er uns zu ermessen, wieviel wir der Erde antun.
Published Online: 2012-06-25
Published in Print: 2012-06
© by Akademie Verlag, Basel, Germany
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- Editorial
- Der aufrechte Gang. Die Bedeutung des Fußes für die Aufrichtung
- Füße und ihre Subjekte. Ein Plädoyer dafür, das Konzept der Subjektivierung vom Kopf auf die Füße zu stellen
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- Step. Rhythmus, Präsenz und Breaks
- zu Fuß. Eine körperliche Bildnotiz
- Der Fuß als das Affektive
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- Der Zulu Schilftanz
- Die Füße des Propheten Mohammed und die Wanderwege ihrer Abdrücke
- Vertikale Hierarchie und archaische Sakralität: Zur mythopoësis des Fußes
- Der bedeckte und der entblößte Fuß. Das Voranschreiten über die Erde und durch die Zeiten
- Der Fuß des Dionysos – eine „griechische Frage“
- The Foot in Surrealist Art and Theory
- Balance im Übergang. Absprung und Wiederholung
- Fuß-Karrieren. Der Schuh von Baudelaire bis Warhol
- Zu Fuß durchs Luftbild: Methoden der künstlerischen Stadterkundung
- Die unerträgliche Schwere des Seins. Der ökologische Fußabdruck als religiöse Kategorie
- Der Fuß als Maßstab
Keywords for this article
Auto;
Biokapital;
ökologischer Fussabdruck;
Schuld;
Stadtentwicklung
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