Der Fuß auf dem Hochseil
Zusammenfassung
Das rechte Setzen des Fußes ist für den klassischen Hochseilartisten eine Frage des Überlebens. Fraglich ist, weshalb dieses rechte Setzen der Füße Zuschauer, Akteure, Kunst und Literatur fasziniert. Historische Belege und literarische Aufnahmen des Motivs finden sich von mittelalterlichen Messen und frühneuzeitlichen Festen bis hin zu Zirkusbeschreibungen des 18. und Stadtjubiläen des 20. Jhs, von Goethe bis zu Paul Auster. Aktuell nimmt der französische Artist und Autor Philippe Petit eine Sonderstellung ein. Die mögliche Zuordnung der Praxis zu einem Genre sowie Momente, die Faszination oder Ablehnung derselben hervorrufen können, werden in einem ersten Versuch beschrieben.
© by Akademie Verlag, Basel, Germany
Articles in the same Issue
- Editorial
- Der aufrechte Gang. Die Bedeutung des Fußes für die Aufrichtung
- Füße und ihre Subjekte. Ein Plädoyer dafür, das Konzept der Subjektivierung vom Kopf auf die Füße zu stellen
- Der Fuß auf dem Hochseil
- Step. Rhythmus, Präsenz und Breaks
- zu Fuß. Eine körperliche Bildnotiz
- Der Fuß als das Affektive
- Japan: The Body and its Feet
- Der Zulu Schilftanz
- Die Füße des Propheten Mohammed und die Wanderwege ihrer Abdrücke
- Vertikale Hierarchie und archaische Sakralität: Zur mythopoësis des Fußes
- Der bedeckte und der entblößte Fuß. Das Voranschreiten über die Erde und durch die Zeiten
- Der Fuß des Dionysos – eine „griechische Frage“
- The Foot in Surrealist Art and Theory
- Balance im Übergang. Absprung und Wiederholung
- Fuß-Karrieren. Der Schuh von Baudelaire bis Warhol
- Zu Fuß durchs Luftbild: Methoden der künstlerischen Stadterkundung
- Die unerträgliche Schwere des Seins. Der ökologische Fußabdruck als religiöse Kategorie
- Der Fuß als Maßstab
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