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Berufungsverfahren als Turniere: Berufungschancen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

  • Katrin Auspurg

    Auspurg, Katrin, geb. 1974 in München, Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule München sowie der Soziologie, Statistik und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2015 Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Forschungsschwerpunkte: Methoden der empirischen Sozialforschung (Surveys und Experimente), Arbeitsmarkt- und Familiensoziologie, Diskriminierung.

    Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin, Hinz, Thomas, & Sauer, Carsten (2017): Why Should Women Get Less? Evidence on the Gender Pay Gap from Multifactorial Survey Experiments, in: American Sociological Review (82): S. 179–210; zuletzt in dieser Zeitschrift: Auspurg, Katrin & Gundert, Stefanie (2015): Precarious Employment and Bargaining Power: Results of a Factorial Survey Analysis, in: Zeitschrift für Soziologie (44): S. 99–117.

    , Thomas Hinz

    Hinz, Thomas, geb. 1962 in München, Studium der Soziologie, Sozialpsychologie und Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion und Habilitation ebenfalls dort. Seit 2004 Professur für empirische Sozialforschung an der Universität Konstanz.

    Forschungsschwerpunkte: Surveyforschung, Arbeitsmarktsoziologie, Diskriminierung.

    Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin & Hinz, Thomas (2015): Factorial Survey Experiments. Sage: Thousand Oaks; zuletzt in dieser Zeitschrift: Auspurg, Katrin & Hinz, Thomas (2011): Gruppenvergleiche bei Regressionen mit binären abhängigen Variablen – Probleme und Fehleinschätzungen am Beispiel von Bildungschancen im Kohortenverlauf, in: Zeitschrift für Soziologie (40): S. 62–73.

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    und Andreas Schneck

    Schneck, Andreas, geb. 1987 in München, Soziologiestudium (BA/MA) an der Universität Konstanz. Wiss. Mitarbeiter am Lehrbereich für Soziologie, Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

    Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin, Hinz, Thomas & Schneck, Andreas (2014): Ausmaß und Risikofaktoren des Publication Bias in der deutschen Soziologie, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (66): S. 549–573.

Veröffentlicht/Copyright: 15. August 2017
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Zusammenfassung

Die Benachteiligung von Wissenschaftlerinnen in Berufungsverfahren wurde lange Zeit als eine wesentliche Ursache für die starke Unterrepräsentanz von Frauen auf Professuren angesehen. Aktuelle Studien zum deutschen Wissenschaftssystem finden das gegenteilige Ergebnis einer Bevorteilung von Frauen. Die Grundthese des vorliegenden Beitrages ist, dass dieses heterogene Bild einem zu oberflächlichen Blick geschuldet ist. Berufungsverfahren stellen eine Art Turnier mit verschiedenen Auswahlrunden dar, bei denen es neben den Qualifikationen der einzelnen Bewerber/innen auch immer darauf ankommt, wer mit wem um welche Stelle konkurriert. Im vorliegenden Beitrag wird erstmals die Spezifik der Verfahren durch die Anwendung eineslabor queue Modells berücksichtigt. Für eine mittelgroße deutsche Universität liegen prozessproduzierte Daten zu mehr als 230 Stellenbesetzungen für die Jahre 2001 bis 2013 vor. Neben Verfahrensdaten über fünf Stufen im Auswahlprozess (Bewerbung, Erstauswahl, Vorstellungsvortrag, Aufnahme in den Berufungsvorschlag, erster Listenplatz) können für eine Teilmenge an Berufungsverfahren Listenplatzdaten (Publikationsleistungen und Lebenslaufinformationen) analysiert werden. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass sich Wissenschaftlerinnen zu einem geringeren Anteil bewerben, als nach ihrer Qualifikation zu erwarten wäre. Über die ersten Stufen der Berufungsverfahren ist dann ein Anstieg des Frauenanteils gegenüber dem Bewerbungsfeld zu beobachten. Analysen mit Leistungsindikatoren deuten auf insgesamt faire Auswahlchancen für den ersten Listenplatz hin.

Abstract

For a long time, discrimination against female academics was regarded as a major reason for their significant underrepresentation among university professors. However, evidence from recent studies of the academic system contradicts this assumption—that is, women are, in fact, in a more favorable position than men in terms of the appointment process. Our primary thesis is that these different viewpoints are too superficial and do not take into account specific hiring procedures and their respective logics. Appointment procedures may be regarded as tournaments that consist of several selection rounds, from application to eventual appointment. Selections are based not only on an applicant’s qualifications but also on who is competing with whom, and for what position. For our study, a labor queue model has been applied to process-generated data collected on more than 230 appointments for professorships at a medium-sized German university (2001–2013). In addition toprocedural dataregarding the five stages of the selection process, additional information on theapplicants’ academic careerwas included into our analysis. The results suggest that, given their academic qualifications, fewer female academics apply for tenured positions than might be expected. As the appointment process progresses through the first stages of the hiring procedure, the proportion of women among the applicants increases. Analyses based on performance indicators suggest that, on the whole, women have a fair chance of being placed first on a shortlist.

Über die Autoren

Katrin Auspurg

Auspurg, Katrin, geb. 1974 in München, Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule München sowie der Soziologie, Statistik und Sozialpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2015 Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Forschungsschwerpunkte: Methoden der empirischen Sozialforschung (Surveys und Experimente), Arbeitsmarkt- und Familiensoziologie, Diskriminierung.

Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin, Hinz, Thomas, & Sauer, Carsten (2017): Why Should Women Get Less? Evidence on the Gender Pay Gap from Multifactorial Survey Experiments, in: American Sociological Review (82): S. 179–210; zuletzt in dieser Zeitschrift: Auspurg, Katrin & Gundert, Stefanie (2015): Precarious Employment and Bargaining Power: Results of a Factorial Survey Analysis, in: Zeitschrift für Soziologie (44): S. 99–117.

Thomas Hinz

Hinz, Thomas, geb. 1962 in München, Studium der Soziologie, Sozialpsychologie und Statistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion und Habilitation ebenfalls dort. Seit 2004 Professur für empirische Sozialforschung an der Universität Konstanz.

Forschungsschwerpunkte: Surveyforschung, Arbeitsmarktsoziologie, Diskriminierung.

Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin & Hinz, Thomas (2015): Factorial Survey Experiments. Sage: Thousand Oaks; zuletzt in dieser Zeitschrift: Auspurg, Katrin & Hinz, Thomas (2011): Gruppenvergleiche bei Regressionen mit binären abhängigen Variablen – Probleme und Fehleinschätzungen am Beispiel von Bildungschancen im Kohortenverlauf, in: Zeitschrift für Soziologie (40): S. 62–73.

Andreas Schneck

Schneck, Andreas, geb. 1987 in München, Soziologiestudium (BA/MA) an der Universität Konstanz. Wiss. Mitarbeiter am Lehrbereich für Soziologie, Schwerpunkt quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Wichtigste Publikation: Auspurg, Katrin, Hinz, Thomas & Schneck, Andreas (2014): Ausmaß und Risikofaktoren des Publication Bias in der deutschen Soziologie, in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie (66): S. 549–573.

Danksagung

Die Autoren danken Jasmin Meyer, Felix Kühbacher, Sarah Gorenflos sowie Leonard Tholl für ihre Mitarbeit bei den umfangreichen Recherchen und Datenaufbereitungen. Weiterhin ist den Gutachtern und Herausgebern der Zeitschrift für Soziologie für Hinweise und Kommentare zu danken. Die verwendeten Daten stehen in anonymisierter Form für Replikationen zur Verfügung.

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Online erschienen: 2017-8-15
Erschienen im Druck: 2017-8-28

© 2017 by De Gruyter

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