Startseite Religionswissenschaft, Bibelwissenschaft und Theologie Die Ergebnisse des Konzils von Nizäa in der Praxis der Kirchen – Anglikanisch
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Die Ergebnisse des Konzils von Nizäa in der Praxis der Kirchen – Anglikanisch

  • Charlotte Methuen

    Prof. Dr. Charlotte Methuen ist Professorin für Kirchengeschichte an der University of Glasgow.

Veröffentlicht/Copyright: 7. August 2025
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Zusammenfassung

Das Konzil von Nizäa prägt die liturgische Praxis der anglikanischen Kirchen durch die regelmäßige Anwendung des nizänischen Glaubensbekenntnisses bei der Abendmahlsfeier. Die synodalen und provinzialen Strukturen der Anglikanischen Gemeinschaft sowie die Beteiligung von mindestens drei Bischöfen bei einer Bischofsweihe beziehen sich ebenfalls auf Nizäa. Beim „nizänischen Glauben“ der anglikanischen Kirchen handelt es sich allerdings meistens um einen trinitarischen Glauben ohne die Betonung der Präexistenz des Sohnes.

Abstract

The Council of Nicaea shapes the liturgical practice of the Anglican churches through the regular use of the Nicene Creed during the celebration of the Eucharist. The synodical and provincial structures of the Anglican Communion, as well as the requirement that at least three bishops participate in an episcopal consecration, also draw on Nicaea. However, the “Nicene faith” in the Anglican churches usually refers to a Trinitarian faith without emphasizing the pre-existence of the Son.

Über den Autor / die Autorin

Prof. Dr. Charlotte Methuen

Prof. Dr. Charlotte Methuen ist Professorin für Kirchengeschichte an der University of Glasgow.

Online erschienen: 2025-08-07
Erschienen im Druck: 2025-08-05

© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Heruntergeladen am 31.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/mdki-2025-0024/html
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