Vortrag: „Gesundheit und Kommunikation“
-
Ellis Huber
und Alphons Silbermann
Zusammenfassung
Psychosoziale Befindlichkeitsstörungen und Angst des Patienten vor dem Arzt - verstanden als eine „Kommunikationskrankheit“ - nehmen zu. Der gesunkene Stellenwert des Kommunikativen im Arzt-Patientenverhältnis liegt einerseits an den aufgrund des fortschreitenden Säkularisierungsprozesses gestiegenen Aufgaben des Arztes. Wurden Fragen des Seelenheils früher durch Religion(en) abgedeckt, ist heute der Arzt auch bei seelischen Nöten des Patienten gefordert. Andererseits hat sich in der Vergangenheit die Ausbildung des Arztes von einem eher ganzheitlichen Ansatz, der bei Krankheiten eine Interdependenz von Körper und Seele annimmt, zum Bioingenieur verschoben. Eine entsprechende Wiederbelegung kommunikativer Fähigkeiten in der Ausbildung zum Arzt kann durch kollektive Kommunikation zwischen Gruppen - Ärztekammern, Kassen, Gesetzgeber etc. - beeinflußt werden.
© 2016 by Walter de Gruyter Berlin/Boston
Artikel in diesem Heft
- Titelei
- Inhalt
- Editorial
- Begrüßung
- Vortrag: „Gesundheit und Kommunikation“
- Teil I. Gesundheit und Lebensstil
- Vortrag: Gesundheitskultur im Alltag: Sprachloses Leid. Zur existentiellen Dimension von Kommunikation
- Vortrag: „Public Health and Media“
- Artikel: Health Information Dissemination in the Information Age: Media, Messages and Roles
- Teil II. Gesundheit und Werbung
- Vortrag: Wochenmarkt Gesundheit: Aufklärung oder Vermarktung
- Vortrag: Keine Medikation ohne Kommunikation
- Teil III. Gesundheit: Information und Desinformation
- Vortrag: Gesundheit durch Unterhaltung - Ist das möglich?
- Präsentationen. Moderation: Prof. Hademar Bankhofer
- Pharmaindustrie im politischen Kreuzfeuer: Tierversuche - Gentechnik - klinische Prüfungen - Risikokommunikation als unternehmerische Notwendigkeit
- Gesundheitsfernsehen: Wartezimmer 2000
- „Leichter leben“
- Das Thema Tierversuche im Fernsehen - Meinungs-(Angst)mache durch Manipulation
- Neue Konzepte zur Gesundheitsentwicklung am Beispiel der Filmreihe „Kunst des Heilens, Kunst des Lebens“
- Publikumsveranstaltung. Thema: Ab morgen soll ich gesünder leben Fernsehen und Zeitschriften als Gesundheitspotential
Artikel in diesem Heft
- Titelei
- Inhalt
- Editorial
- Begrüßung
- Vortrag: „Gesundheit und Kommunikation“
- Teil I. Gesundheit und Lebensstil
- Vortrag: Gesundheitskultur im Alltag: Sprachloses Leid. Zur existentiellen Dimension von Kommunikation
- Vortrag: „Public Health and Media“
- Artikel: Health Information Dissemination in the Information Age: Media, Messages and Roles
- Teil II. Gesundheit und Werbung
- Vortrag: Wochenmarkt Gesundheit: Aufklärung oder Vermarktung
- Vortrag: Keine Medikation ohne Kommunikation
- Teil III. Gesundheit: Information und Desinformation
- Vortrag: Gesundheit durch Unterhaltung - Ist das möglich?
- Präsentationen. Moderation: Prof. Hademar Bankhofer
- Pharmaindustrie im politischen Kreuzfeuer: Tierversuche - Gentechnik - klinische Prüfungen - Risikokommunikation als unternehmerische Notwendigkeit
- Gesundheitsfernsehen: Wartezimmer 2000
- „Leichter leben“
- Das Thema Tierversuche im Fernsehen - Meinungs-(Angst)mache durch Manipulation
- Neue Konzepte zur Gesundheitsentwicklung am Beispiel der Filmreihe „Kunst des Heilens, Kunst des Lebens“
- Publikumsveranstaltung. Thema: Ab morgen soll ich gesünder leben Fernsehen und Zeitschriften als Gesundheitspotential