„Schmutz und Schund. Die Weimarer Republik“
„Schmutz und Schund. Die Weimarer Republik“ ist der Titel einer Kabinettausstellung zu zensierten und indizierten Schriften und Bildern der 1920er- und 1930er-Jahre, die das Deutsche Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek zeigt. Die Ausstellung wurde von Master-Studierenden des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum erarbeitet. Sie wurde am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, um 19:30 Uhr eröffnet.
Die Kultur der Weimarer Republik verbinden wir mit Glanz und Glamour, den Goldenen Zwanzigern und der Avantgarde. Übersehen wird oft die Kultur der Massen, die in ihrer Zeit auf starke Widerstände stieß. Mit der Parole „Schmutz und Schund‘“ gingen besorgte Bürger und Bürgerinnen seit dem Kaiserreich gegen die Vergnügungen der „einfachen Leute“ vor. 1926 wurde das „Gesetz zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutzschriften“ durchgesetzt. Unter das Gesetz fielen vor allem erotische Schriften, aber auch Kriminal- und Abenteuergeschichten, die eine nicht näher definierte Qualität beziehungsweise moralische Integrität unterschritten.
Die Kabinettausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek beleuchtet dieses wenig bekannte Kapitel aus der Kulturgeschichte der Weimarer Republik anhand von zahlreichen Fallbeispielen. Gezeigt werden populäre Groschenheftserien, Romane in wöchentlicher Lieferung, billige Zeitschriften, erste Boulevard-Blätter und nicht zuletzt aufwändig gestaltete Bildbände. Die ausgestellten Publikationen reichen von einer Zeitschrift mit dem Titel „Frauenliebe“, in der sich die Autoren für die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Liebe einsetzen, bis hin zu einer populären Detektivserie namens „Fred Tarmum“, in der der Held auf der Suche nach seiner Schwester haarsträubende Abenteuer erlebt. Zu sehen sind ebenso Zeugnisse vom Wirken der Prüfer, die beispielsweise die Druckplatten des zweiten Bandes einer bebilderten erotischen Sittengeschichte noch in der Druckerei zerstörten. Die Fallbeispiele geben nicht nur Einblicke in die Hintergründe der Indizierung, sondern kontextualisieren auch die gesellschaftliche Sprengkraft und politische Botschaft mancher Provokation.
Die Ausstellung widmet sich den massenhaft verkauften Unterhaltungsprodukten, „die trotz ihrer Popularität oft nicht ernst genommen werden“, wie Kurator Patrick Merziger, Juniorprofessor am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, betont. „Dabei geht es hier um durchaus aktuelle Fragen: Sollten wir Heranwachsende vor Darstellungen von Gewalt und Sexualität schützen? Oder leistet nicht vielmehr das Argument des Jugendschutzes der Zensur Vorschub?“
„Mit diesen aktuellen Fragen knüpft die Ausstellung thematisch an die medienhistorische Dauerausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums an, die dem Thema Zensur ein zentrales Kapitel widmet“, führt die Museumsleiterin Stephanie Jacobs aus. „20 Biografien zensierter Bücher vom 16. Jahrhundert bis heute zeigen nicht zuletzt die Doppelgesichtigkeit der Zensur: einerseits als - im Extremfall: tödliche - Beschneidung der Meinungs- und Pressefreiheit durch ideologische Anmaßung und autokratisches Gewaltmonopol, andererseits als Maßnahme zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten und zum Jugendschutz.“
„Für das Museum als bestandshaltender Gedächtniseinrichtung bedeuten solche Kooperationen wie die mit der Universität Leipzig nicht nur einen stets inspirierenden Zugewinn an wissenschaftlichem, aber auch ‚jugendlichem‘ Input.“, so Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. „Sie garantieren auch, dass die in über 130 Jahren zusammengetragenen Bestände des Museums mit aktuellen Fragestellungen konfrontiert und so in gesellschaftliche Kontexte eingespeist werden“.
Schmutz und Schund. Die Weimarer Republik
Ausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
11. Oktober 2019 bis 26. Januar 2020
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag 10-20 Uhr,
Feiertage (außer montags) 10-18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
Bildmaterial für die Berichterstattung unter www.dnb.de/presse.
Ausstellungseröffnung: 10. Oktober 2019 um 19:30 Uhr
Begrüßung: Michael Fernau, Direktor der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Einführung: Dr. Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseums
Vortrag: Jun.-Prof. Dr. Patrick Merziger: Die andere Moderne. Zur Kultur von Schund und Schmutz in der Weimarer Republik.
Ansprechpartnerin: Dr. Stephanie Jacobs, Tel.: 0341-2271-575, s.jacobs@dnb.de
Hintergrund
Deutsches Buch und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig
Das Buch hat wie kein anderes Medium unsere Kultur und Zivilisation geprägt: Seit Jahrhunderten wird unser Wissen über die Welt und über den Menschen in Büchern gespeichert. Die Sammlung, Ausstellung und wissenschaftliche Bearbeitung buch- und mediengeschichtlicher Zeugnisse ist die Aufgabe des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek. 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet gilt es als das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände als eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur.
Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, Patrick Merziger, Juniorprofessor für Kommunikationsgeschichte
Am ältesten kommunikationswissenschaftlichen Institut Deutschlands befasst sich die Juniorprofessur für Kommunikationsgeschichte mit den Effekten der Massenmedien auf Politik, Kultur und Gesellschaft und fragt nach deren Bedeutung für die Entwicklung von Öffentlichkeit seit dem 18. Jahrhundert.
Kontakt:
Deutsche Nationalbibliothek
Stephan Jockel, Pressesprecher
Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 1525 - 1005, E-Mail: s.jockel@dnb.de
URL: www.dnb.de
Bestände aus Leipzig und Moskau finden im Netz wieder zusammen
Deutsche Nationalbibliothek und die Russische Staatsbibliothek unterzeichnen Vertrag zur kooperativen Digitalisierung und Erschließung kriegsbedingt verlagerten Kulturguts
Die wertvollsten Bestände aus der Provenienz des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek wurden in den ersten Nachkriegsmonaten nach Moskau verbracht. Fast 75 Jahre später haben jetzt die Deutsche Nationalbibliothek und die Russische Staatsbibliothek einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der auf die Digitalisierung und Erschließung der in Leipzig und Moskau bewahrten Bestände zielt.
Die technischen und kulturellen Errungenschaften der Digitalisierung eröffnen dem Thema „kriegsbedingt verlagertes Kulturgut“ ganz neue Wege, können verstreut bewahrte Sammlungen doch virtuell im Netz zusammengeführt werden. Für Stephanie Jacobs, Leiterin des Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek, bedeutet das „einen Quantensprung für das komplexe Thema des verlagerten Kulturguts: Nicht nur überbrückt die digitale Bereitstellung räumliche Distanzen, auch bedeutet sie einen Quantensprung für die Geschichte des Wissens“.
Es handelt sich einerseits um den als Klemm-Sammlung in die Forschung eingegangenen Bestand von mittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln. Der unikale Bestand hat seinen Ursprung in der privaten Sammlung des Schneidermeisters Heinrich Klemm (1819-1886), der - aus ärmsten Verhältnissen kommend - als bedeutender Unternehmer und Verleger mit Damenschnittmustern zu Geld kam (zu Heinrich Klemm vgl.: http://ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/klemm). Seinen Reichtum investierte Klemm in die Sammlung von Frühdrucken aus allen europäischen Druckorten.
Die zweite Sammlung, auf den sich der Kooperationsvertrag bezieht, ist ein Bestand von historischen Bucheinbänden vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts aus Europa, der aber auch Beispiele aus Persien und Mauretanien enthält.
Insgesamt hat der zu digitalisierende Bestand einen Umfang von ca. 33.700 Titeln, deren überwiegender Teil in Leipzig bewahrt wird. Die wertvollsten Bände aber, die während des Krieges auf Schloss Rauenstein im Erzgebirge ausgelagert waren - darunter ein Pergamentexemplar der 42-zeiligen Gutenberg-Bibel - liegen in Moskau.
Bilder zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Ausstellung unter www.dnb.de/presse.
Ansprechpartnerin: Dr. Stephanie Jacobs, Tel.: 0341-2271-575, s.jacobs@dnb.de
Hintergrund
Das Buch hat wie kein anderes Medium unsere Kultur und Zivilisation geprägt: Seit Jahrhunderten wird unser Wissen über die Welt und über den Menschen in Büchern gespeichert. Die Sammlung, Ausstellung und wissenschaftliche Bearbeitung buch-, schrift- und mediengeschichtlicher Zeugnisse ist die Aufgabe des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek. 1884 als Deutsches Buchgewerbemuseum in Leipzig gegründet, gilt es als das weltweit älteste und nach Umfang und Qualität der Bestände als eines der bedeutendsten Museen auf dem Gebiet der Buchkultur. Durch nationale und internationale Kooperationsprojekte vernetzt das Museum seine Bestände und speist sie in die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen ein.
Kontakt:
Deutsche Nationalbibliothek
Stephan Jockel, Pressesprecher
Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main
Tel.: 069 1525 - 1005, E-Mail: s.jockel@dnb.de
URL: www.dnb.de
Ausstellung „Gebundene Pracht - Die Faszination Faksimile in der Badischen Landesbibliothek“ in Kooperation von Badischer Landesbibliothek und Quaternio Verlag Luzern
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Quaternio Verlags Luzern präsentieren die Badische Landesbibliothek und der Quaternio Verlag vom 25. Oktober 2019 bis zum 25. Januar 2020 die Ausstellung „Gebundene Pracht - Die Faszination Faksimile in der Badischen Landesbibliothek“ mit insgesamt 23 Faksimile-Editionen des Quaternio Verlags Luzern.
Bereits 2013 war der renommierte Schweizer Verlag mit einer Ausstellung zum Speyerer Evangelistar zu Gast in der Badischen Landesbibliothek. Das Original dieser prächtigen, edelsteingeschmückten Handschrift des 13. Jahrhunderts aus dem Besitz der Speyerer Fürstbischöfe, dessen Faksimile der Verlag im Jahr zuvor erstellt hatte, wird seit 1803 in Karlsruhe verwahrt. Der Verlag ist auf die Herstellung von Faksimile-Editionen kostbarer Bilderhandschriften aus Mittelalter und Renaissance sowie auf die Herausgabe hochwertiger Kunstbuch-Editionen rund um das Thema Buchmalerei und Kalligraphie spezialisiert.
Die Besucher erwartet in der Ausstellung ein Rundgang durch 1.000 Jahre abendländische Buchmalerei: Von der Wiener Genesis des 6. Jahrhunderts über das Goldene Graduale der Gisela von Kerssenbrock von 1300 reicht das Spektrum der gezeigten Faksimiles bis hin zum Sobieski-Stundenbuch aus dem 15. Jahrhundert. Auch das Faksimile des Speyerer Evangelistars wird wieder zu sehen sein. Wer genau hinschaut, kann in den Miniaturen und Initialen dieser Meisterwerke zahlreiche Details aus der mittelalterlichen Alltagswelt und vielerlei Amüsantes entdecken. Ein Teil der Ausstellung ist der Kunst der Faksimilierung gewidmet. Die Besucher haben zudem die exklusive Gelegenheit, in ausgewählten Faksimiles selbst zu blättern und einen Eindruck von der hochwertigen Fertigung zu bekommen.
Zur Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit öffentlichen Führungen und Vorträgen angeboten, das online im Veranstaltungskalender der Badischen Landesbibliothek unter https://www.blb-karlsruhe.de/kalender einzusehen ist.
Daten zur Ausstellung „Gebundene Pracht - Die Faszination Faksimile in der Badischen Landesbibliothek“
Laufzeit: 25. Oktober 2019 bis 25. Januar 2020
Pressetermin: Mittwoch, 23. Oktober 2019, um 11.30 Uhr
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 24. Oktober 2019, um 19.00 Uhr
Begleitprogramm zur Ausstellung „Gebundene Pracht - Die Faszination Faksimile in der Badischen Landesbibliothek“
Öffentliche Kuratorenführungen
Sa, 18.01.2020, 11.00 Uhr mit Gunter Tampe. Treffpunkt ist im Ausstellungsraum der BLB.
Vorträge
Zu Ehren des heiligen Bernward: Traditionsbindung und neue Bildformen im Stammheimer Missale
Do, 16.01.2020, 19.00 Uhr
Mit Prof. Dr. Harald Wolter-von dem Knesebeck
Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
- Zwei Christuszyklen der Spätromanik: Das Speyerer Evangelistar und der Bamberger Psalter
Di, 21.01.2020, 19.00 Uhr
Mit Prof. Dr. Bettina Wagner
Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek
Kontakt:
Badische Landesbibliothek und Badische Bibliotheksgesellschaft
Pressereferat / Karen Evers M.A.
Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe
Telefon: +49 721 175-2250, Fax: +49 721 175-2333, E-Mail: presse@blb-karlsruhe.de
Selbst Denken
200 Jahre Arthur Schopenhauers „Die Welt als Wille und Vorstellung“ - Ausstellung in der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Vor 200 Jahren erschien das Hauptwerk des Frankfurter Philosophen Arthur Schopenhauer „Die Welt als Wille und Vorstellung“. Aus diesem Anlass präsentiert die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in Zusammenarbeit mit der Schopenhauer-Gesellschaft e. V. die erste Ausstellung in ihrem neuen Schopenhauer-Studio.
Im Zentrum steht das Hauptwerk selbst. Es enthält laut Schopenhauer einen einzigen Gedanken, der aber nicht anders als in vier umfangreichen Büchern mitgeteilt werden kann. Den Kern bildet der Wille als zielloser Lebensdrang. In jedem Buch wird eine andere Perspektive auf ihn eingenommen. Die sich daraus ergebenden mannigfaltigen Verzweigungen in Erkenntnistheorie, Naturphilosophie, Ästhetik und Ethik eröffnen einen organisch strukturierten Gedankenraum, der in der Ausstellung anschaulich und begehbar wird. Eingangs werden die Besucherinnen und Besucher durch die Genese der Lehre vom Willen und ihre erkenntnistheoretischen Voraussetzungen geleitet. In einer „Schreibwerkstatt“ wird anhand der Manuskripte und Handexemplare Schopenhauers sowie durch Einbeziehung von Büchern aus seiner Privatbibliothek die Arbeitsweise des Philosophen erlebbar gemacht.
Arthur Schopenhauer zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Philosophen. Mit seiner kritischen Einstellung zur Vernunft, der Aufwertung des Leiblichen, Irrationalen und Unbewussten und der Betonung der existentiellen Grundlage des Philosophierens nahm er Entwicklungen des 20. Jahrhunderts vorweg und gilt als Vorreiter der Moderne. Er wurde 1788 in Danzig geboren und lehrte ab 1820 als Privatdozent in Berlin, bevor er sich 1833 nach mehrfachem Ortswechsel endgültig in Frankfurt am Main niederließ. Hier verstarb er am 21. September 1860 in seiner Wohnung in der Schönen Aussicht 16. Er wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof beigesetzt.
In der Universitätsbibliothek werden Schopenhauers Nachlass und rund 600 Bände seiner Privatbibliothek aufbewahrt. Das Schopenhauer-Archiv ist auch Basis für die Ausstellung.
Der Nachlass Schopenhauers digital: http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/schopenhauer.
Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 22. Oktober 2019, 18:00 Uhr.
Pressevertreter*innen bieten wir bereits ab 17:00 Uhr eine begleitete Vorbesichtigung an.
Ausstellungsdauer: 23. Oktober 2019 - 19. Januar 2020
Ort: Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main.
Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 13:00 - 18:00 Uhr; montags geschlossen. Eintritt frei. Die Öffnungszeiten während der Feiertage im Dezember/Januar finden Sie auf unserer Homepage https://www.ub.uni-frankfurt.de, dort ebenfalls Informationen über das Begleitprogramm.
Information:
Jessica Zülch, Veranstaltungsmanagement
Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg
Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (69) 798 39571, E-Mail: events@ub.uni-frankfurt.de
Kontakt für Pressefragen allgemein:
Bernhard Wirth, Stabsstelle Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit der Bibliothek
Tel.: +49 (69) 798 39223; E-Mail: pr-team@ub.uni-frankfurt.de
Simuliertes Recherchieren - Forscherteam optimiert Literatursuche
DFG-Projekt SINIR beschleunigt die Entwicklung digitaler Bibliotheken
Am 1. Oktober 2019 startete das Projekt SINIR, eine Kooperation der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft mit den Universitäten Weimar und Passau. SINIR entwickelt Simulationsumgebungen für digitale Bibliotheken, die ihre Innovationszyklen durch simuliertes Nutzerverhalten verkürzen wollen. SINIR steht für „Simulating Interactive Information Retrieval“. Projektpartner sind neben der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft die Universitäten Passau und Weimar.
Um das Nutzererlebnis für verschiedene Nutzertypen bei der Literaturrecherche zu verbessern, fahren die Entwickler*innen von Informationssystemen und Suchmaschinen in der Regel umfangreiche Vergleichstests mit echten Menschen. Umfangreich deshalb, weil es nahezu unendlich viele Suchszenarien gibt. Diese sogenannten A/B-Tests sind jedoch langwierig und benötigen für jedes Szenario große Testgruppen.
Einen Lösungsansatz bieten hier Simulationen von Nutzerinteraktionen - sie lassen sich vergleichsweise schnell und massenhaft generieren.
Das DFG-Projekt SINIR erforscht, entwickelt und erprobt in den kommenden drei Jahren Verfahren zur Simulation von Nutzerinteraktionen im Kontext des wirtschaftswissenschaftlichen Fachportals EconBiz. SINIR will die Entwicklungsaufwände sowie Innovationszyklen für tatsächliche Anpassungen weitestgehend zu reduzieren helfen. Ziel des Projekts ist es, eine methodische und datentechnische Basis für die Simulation von Änderungen im Suchinterface, in der Anfrageformulierung oder in der Trefferdarstellung zu schaffen, ohne hierzu das Produktivsystem direkt selbst immer gleich anpassen zu müssen. Auf diese Weise sollen aufwändige Anpassungen oder Erweiterungen eines Informationsangebots wie EconBiz hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Nutzerinteraktionen im Vorfeld möglichst antizipiert werden, bevor sie in das Produktivsystem tatsächlich Eingang finden.
ZBW-Direktor Prof. Dr. Klaus Tochtermann: „Wir bauen mit SINIR an der Zukunft der digitalen Bibliothek und werden am Ende der Projektlaufzeit forschungsbasierte Empfehlungen aussprechen und offen bereitgestellte Software für andere Retrieval-Systeme bereitstellen können.“
Über das SINIR-Projektkonsortium:
Das SINIR-Projektkonsortium setzt sich zusammen aus zwei Informatik-Professuren der Bauhaus-Universität Weimar bzw. der Universität Passau: Sie betreiben Informatik-Forschung auf den Gebieten des interaktiven Information Retrieval und liefern die Modelle und Verfahren zur Simulation von Nutzerinteraktionen. Komplementär hierzu trägt die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft die bibliografischen Titeldaten sowie die Anwendungs- und Nutzungsumgebung bei, ferner die fachwissenschaftliche Expertise zur Beurteilung der durch (simulierte) Suchanfragen erzeugten Treffermengen. Unterstützt wird das Projekt von der Universität Twente als assoziiertem Partner. Projektverantwortliche ist hierbei Prof. Dr. Christin Seifert, die bis 2018 als Lehrstuhlvertretung des Lehrstuhls Complex Systems Engineering an der Fakultät für Informatik der Universität Passau tätig war.
Kontakt:
Dr. Doreen Siegfried, Pressesprecherin
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel
Tel.: +49 [0] 431. 88 14-455, Fax: +49 [0] 431. 88 14-520
E-Mail: d.siegfried@zbw.eu, URL: http://www.zbw.eu
ZBW spendet umfangreiche Open-Data-Sammlung an Wikidata
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ermöglicht mit Datenspende die Verknüpfung historischer Presseausschnitte zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit anderen Quellen
Die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft macht sich stark für Open Science. In diesem Kontext hat sie die Metadaten ihrer historischen Pressearchive unter die freie CC0-Lizenz gestellt. Anlässlich des 7. Geburtstags der freien Wissensdatenbank Wikidata, zugehörig zur Wikimedia Foundation, präsentierte die ZBW bei der WikidataCon in Berlin die über 5.000 Personendossiers des ZBW-Pressearchivs als ersten Teil einer umfangreichen „Data Donation“. Die Daten zu historischen Dossiers aus nationalen und internationalen Medien stehen künftig zur Verknüpfung und Nachnutzung kostenfrei zur Verfügung.
In der freien Wissensdatenbank Wikidata werden derzeit über 64 Millionen offene Datensätze unter einer freien Lizenz nachnutzbar. Zum 7. Geburtstag von Wikidata spendete die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft eine umfangreiche Metadatensammlung aus ihrer „Pressemappe 20. Jahrhundert“.
Bei der „Pressemappe“ handelt es sich um eine digitale Ausschnittsammlung aus insgesamt 1.500 deutschen und internationalen Zeitungen und Zeitschriften. Die Kollektion umfasst Presseartikel, Geschäftsberichte, Festschriften und sonstige Materialien zu einzelnen Personen, Waren, Produktgruppen und Firmen sowie zu Sachthemen aus dem Bereich der einzelnen Länder und der gesamten Weltwirtschaft aus der Zeit vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Währungsreform 1948 bzw. zur Gründung der Bundesrepublik 1949. Die „Pressemappe“ ist organisiert in rund 25.000 thematischen Dossiers mit über zwei Millionen Seiten.
Die durch die ZBW erstellten Metadaten gehen nun als Datenspende an Wikidata. Während Wikidata künftig den primären Zugriff für Forschende aus Zeit-, Sozial-, Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, für Medienwissenschaftler*innen sowie die interessierte Öffentlichkeit, Presse, Lehrer*innen und Schüler*innen bietet, wird die ZBW die erstellten Digitalisate und Referenzen auch weiter zugänglich halten.
Prof. Dr. Klaus Tochtermann: „Um unserem eigenen Anspruch an Open Science gerecht zu werden, wird es für uns immer wichtiger, eigene und zum Teil einzigartige Daten der ZBW zur Nachnutzung und Vernetzung mit Daten Dritter in offenen Infrastrukturen bereitzustellen. WikiData ist in diesem Kontext eine ideale Umgebung für uns.“
Joachim Neubert, wissenschaftlicher Softwareentwickler und Linked-Open-Data-Spezialist an der ZBW, erklärt: „Mit dieser Datenspende an Wikidata machen wir wichtige Forschungsdatenbestände viel breiter als bisher und zugleich multilingual weltweit zugänglich. Die offenen Daten können künftig von allen Wikidata-Usern mit weiteren Quellen verknüpft und durch die Community erweitert werden.“
Abraham Taherivand, Geschäftsführender Vorstand Wikimedia Deutschland, erklärt: „Die großzügige Spende von der ZBW unterstreicht die Bedeutung der freien Zugänglichkeit von Daten und Informationen für die Gegenwart und Zukunft. Sie sind die Grundlage für eine transparente Darstellung unseres kulturellen Gedächtnisses.“
Lydia Pintscher, Product Manager Wikidata bei Wikimedia Deutschland, ergänzt: „Wir freuen uns sehr über die Öffnung der Pressedaten. Zeitungsartikel eröffnen Einblicke in unsere Geschichte und zeigen uns, wie Ereignisse zeitgenössisch bewertet wurden. Die Einbindung in Wikidata verknüpft diese Daten mit weiteren Wissensbereichen, womit neue spannende Zusammenhänge entdeckt werden, die in den Daten des Pressearchivs allein nicht zu finden sind.“
Weitere Informationen im Internet:
„Pressemappe“ (digitale Ausschnittsammlung): http://webopac.hwwa.de/pressemappe20
Detaillierte Informationen zur Data Donation: http://zbw.eu/labs/en/blog/20th-century-press-archives-data-donation-to-wikidata
Kontakt:
Dr. Doreen Siegfried, Pressesprecherin
ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Düsternbrooker Weg 120, 24105 Kiel
Tel.: +49 [0] 431. 88 14-455, Fax: +49 [0] 431. 88 14-520
E-Mail: d.siegfried@zbw.eu, URL: http://www.zbw.eu
Für freie Bildungsmaterialien: Startschuss für Onlineportal für Hochschullehrende des Landes Niedersachsen
Projektpartner tauschen sich beim Kick-off-Treffen[1] über Meilensteine und Aufgaben aus
Ob einzelne Visualisierungen, Videos, Podcasts, Skripte, Kursmaterialien oder komplette Kurse - sogenannte Open Educational Resources (OER) können ganz unterschiedlicher Natur sein, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. OER sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und in jedem Medium, die unter einer offenen Lizenz veröffentlicht werden. Sie können geteilt, verändert, nachgenutzt, an spezifische Lehr- und Lernkontexte angepasst und kollaborativ - also gemeinschaftlich - weiterentwickelt werden, sodass sie den Zugang zu qualitativ hochwertigen Bildungsmaterialien und offenem Lernen wesentlich erleichtern.
Um eine Infrastruktur für die nachhaltige Bereitstellung von OER im Hochschulbereich in Niedersachsen aufzubauen, hat das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des Masterplans Digitalisierung der Landesregierung das Projekt „OER-Portal Niedersachsen“ initialisiert. Mit dem Kick-off-Treffen der beteiligten Projektpartnerinnen und -partner an der TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover ist jetzt der offizielle Startschuss für das Projekt gefallen. Als Vertreter des MWK waren Dr. Philipp Schaumann und Dr. Stefan Niermann dabei, die Eindrücke von der Veranstaltung mit ins Ministerium nahmen.
Bildungsmaterialien nachhaltig verfüg- und durchsuchbar machen
Das Ziel des Projektes, das von der TIB geleitet wird, ist es, eine nachhaltige Infrastruktur für freie Bildungsmaterialien zur Unterstützung von Hochschullehrenden aufzubauen. „Neben der Entwicklung eines OER-Portals für Niedersachsen auf der Basis der Open-Source-Software edu-sharing wollen wir die Vernetzung mehrerer Portale zur Suche in verteilten Instanzen ermöglichen. Auf diese Weise können über das OER-Portal auch Lernmanagementsysteme wie Stud.IP oder Moodle, Videoplattformen wie das TIB AV-Portal und Präsentationsplattformen wie SlideWiki angebunden werden“, fasst Margret Plank, Leiterin des Labs Nicht-Textuelle Materialien an der TIB und Projektkoordinatorin des OER-Portals die Ziele zusammen.
Um das Projekt „OER-Portal Niedersachsen“ zu stemmen, sind neben der TIB fünf weitere Partnerinnen und -partner beteiligt: der ELAN e. V.[2] (E-Learning Academic Network Niedersachsen), das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.[3], die Universität Osnabrück[4], die Hochschule Emden-Leer[5] und der Verein Stud.IP[6]. Über die Laufzeit von vier Jahren wird das Projekt vom MWK mit einer Summe in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro aus dem „Sondervermögen zur Finanzierung des Ausbaus von Gigabitnetzen und der Beschleunigung von Digitalisierungsmaßnahmen“ gefördert.
Erste Schritte: Meilensteine und Aufgabenpakete
Bei ihrem Kick-off-Treffen planten die Projektpartnerinnen und -partner gemeinsam die nächsten Schritte. „Zunächst stehen der Aufbau und der Betrieb der Plattform sowie die Evaluierung im Kontext von Hochschulen in Niedersachsen im Fokus. Im Zuge dessen werden beispielsweise Nutzungsszenarien entworfen und sogenannte Personas modelliert, um die Anforderungen verschiedener Nutzergruppen für das Portal zu identifizieren“, beschrieb Projektleiterin Noreen Krause von der TIB die ersten Schritte für das geplante OER-Portal. Die weiteren Arbeitspakete umfassen unter anderem die Bereiche Qualitätssicherung, Metadaten, Rechtssicherheit, Community Building sowie die didaktische Unterstützung für Autorinnen und Autoren von OER.
Förderung von Bildungsmaterialien für das neue OER-Portal
Während für das gestartete Projekt „OER-Portal Niedersachsen“ Aufbau und Betrieb der Infrastruktur sowie Maßnahmen der Unterstützung für Autorinnen und Autoren im Mittelpunkt stehen, wird es in einer zweiten Säule darum gehen, die Erstellung von neuen, hochwertigen Inhalten zu fördern, die anschließend im Portal bereitgestellt und nachgenutzt werden können. Hierfür wird das MWK voraussichtlich ab 2020 eine Fördersumme in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro in einem wettbewerblichen Verfahren für niedersächsische Hochschullehrende zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollen Lernmaterialien, die im Rahmen der MWK-Förderlinien „Innovation plus“ und „Qualität Plus“ entstehen, ebenfalls in das neuen OER-Portal einfließen.
Über die TIB
Die TIB - Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek versorgt als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Wissenschaft, Forschung, Industrie und Wirtschaft mit Literatur und Information in gedruckter und elektronischer Form.
Die TIB baut ihre Rolle als deutsches Informationszentrum für die Digitalisierung von Wissenschaft und Technik stetig weiter aus. Für Fach- und Forschungscommunities stellt sie unter www.tib.eu wissenschaftliche Inhalte, digitale Dienste und Methodenkompetenz bereit, um die verschiedenen Phasen des wissenschaftlichen Arbeitens zu unterstützen. Über ihr Recherche- und Bestellportal bietet die Bibliothek Zugriff auf mehr als 95 Millionen von der TIB indexierte technisch-naturwissenschaftliche Datensätze. Zu dem exzellenten qualitätsgeprüften Bestand zählen auch Wissensobjekte wie audiovisuelle Medien, 3D-Modelle und Forschungsdaten. Mit eigens entwickelten Suchtechnologien können im AV-Portal der TIB[7] die Inhalte wissenschaftlicher Videos aus Technik und Naturwissenschaften zielgenau durchsucht werden. Als forschende Bibliothek betreibt die TIB angewandte Forschung und Entwicklung, um neue Dienstleistungen zu generieren und bestehende zu optimieren. Die Schwerpunkte liegen auf Data Science, nicht-textuellen Materialien, Open Science und Visual Analytics.
Die TIB ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen. Sie ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Kontakt:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Dr. Sandra Niemeyer, Pressereferentin
Kommunikation und Marketing
Welfengarten 1 B, 30167 Hannover
Tel.: 0511 762-2772, Fax: 0511 762-2686
E-Mail: sandra.niemeyer@tib.eu, URL: www.tib.eu
F.A.Z. startet Kooperation mit amerikanischen Forschungsbibliotheken
Durch einen neuen Rahmenvertrag mit dem Center for Research Libraries erhalten Forscher in Nordamerika Zugang zum digitalen Archiv der Zeitung
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) hat einen Rahmenvertrag mit dem in Chicago, Illinois, ansässigen Center for Research Libraries (CRL) geschlossen. Die Kooperation ermöglicht Forschungsbibliotheken in Nordamerika den Zugang zum digitalen Archiv der F.A.Z.
Die F.A.Z. ist eine der wenigen deutschen Tageszeitungen, die über ihren gesamten Erscheinungszeitraum - seit der Gründung 1949 - digital erschlossen ist. Diesen Datenschatz stellt das F.A.Z.-Archiv über sein Bibliotheksportal (www.faz-biblionet.de) schon seit vielen Jahren wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Recherche- und Forschungszwecke zur Verfügung. Durch den neuen Rahmenvertrag können wissenschaftliche Bibliotheken in Nordamerika über das Center for Research Libraries nun in einem vereinfachten Verfahren Lizenzen für das F.A.Z.-Bibliotheksportal erwerben.
Das Center for Research Libraries ist ein internationales Konsortium aus über 200 Forschungsbibliotheken in den USA und Kanada, die an Universitäten und Colleges angegliedert sind oder unabhängig geführt werden. Der Zusammenschluss umfasst bedeutende Universitäten wie Harvard, Princeton und Stanford sowie Undergraduate Colleges und geisteswissenschaftliche Institutionen wie Amherst und Oberlin. Der Vertrag des CRL mit der F.A.Z. erstreckt sich auch auf Konsortialpartner wie das NERL (vormals Northeast Research Libraries Consortium) sowie auf Organisationen, die unter dem Dach der CRL tätig sind, wie das German-North American Resources Partnership.
Greg Eow, Präsident des Center for Research Libraries, erklärt: „Die CRL-Community weist schon lange mit Nachdruck darauf hin, dass der Zugang zu Nachrichtenquellen einen zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit darstellt. Durch die Kooperation mit der F.A.Z. wird Wissenschaftlern und Studenten die ganze Breite an aktuellen Informationen zur Verfügung gestellt. So werden wir einem zentralen Bedarf von Forschungseinrichtungen im 21. Jahrhundert gerecht.“
Franz-Josef Gasterich, Leiter Archive und Informationsprodukte der F.A.Z.: „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren amerikanischen Partnern. Das große internationale Forschungsinteresse am Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bestärkt uns darin, unsere Services für Wissenschaft und Forschung weiter auszubauen.“
Produktkontakt
Henning Oetjen
Senior Berater Rechteverkauf
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Archive und Informationsprodukte
Tel.: +49 69 7591-2985
E-Mail: h.oetjen@faz.de
URL: www.faz-rechte.de/faz-bibliotheksportal.htm
Pressekontakt
Franziska Kipper-Schreyer
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Tel.: +49 69 7591-1326
E-Mail: f.kipper-schreyer@faz.de
URL: www.faz.net
© 2020 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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