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Jugendliche Täter als strafrechtlich Erwachsene? Das Phänomen der „Adulteration“ im Lichte internationaler Menschenrechte

Published/Copyright: June 12, 2008
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Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft
From the journal Volume 120 Issue 1

Seit dem Beginn der 1990er Jahre haben zahlreiche Staaten begonnen, ihre jeweiligen Jugendstrafrechtssysteme grundlegend zu reformieren. Vielfach wird dabei erklärtermaßen darauf abgezielt, jedenfalls die jugendlichen sogenannten Intensiv- und Mehrfachtäter schneller, leichter und länger zu inhaftieren. Dadurch werden diese Täter letztlich getreu nach dem Motto „adult crime – adult time“ immer früher als kleine bzw. strafrechtlich Erwachsene behandelt. Wiederholt gerieten jedoch einzelne Maßnahmen und selbst ganze Jugendkriminalrechtssysteme auf den Prüfstand internationaler Menschenrechte bzw. menschenrechtlicher Standards. Vor dem Hintergrund einer drohenden „Adulteration“ auch des deutschen Jugendstrafrechts befasst sich der Beitrag unter besonderer Berücksichtigung einzelner Aspekte des englischen und kanadischen Jugendstrafrechts mit der wegweisenden Bedeutung, die den internationalen Regelungen für die Interpretation und Weiterentwicklung des Jugendkriminalrechts zukommen kann – und soll.

Online erschienen: 2008-06-12
Erschienen im Druck: 2008-May
Downloaded on 16.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/ZSTW.2008.25/html
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