Nähte am Puppenkörper
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Meike Wagner
About this book
Theater ist Körperkunst. Diese Aussage steht im Zentrum von Meike Wagners Studie »Nähte am Puppenkörper«. Die Autorin verschreibt sich jedoch keinem Abgrenzungsdiskurs zwischen einem ›präsenten‹, also unmittelbar erlebbaren Theaterkörper und einem (filmischen) Medienkörper, sondern erarbeitet durch den Bezug auf die konstruierten, verstörenden Kunstkörper des zeitgenössischen Figurentheaters eine medienphilosophische Perspektive, die postmoderne Körpertheorien und phänomenologische Ansätze verbindet. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur fortschreitenden Umorientierung der Theaterwissenschaft von binnenästhetischen Analysen zu einer Kulturwissenschaft, welche den »bodily turn« und den Diskurs um die »neuen Medien« in ihre Fragestellungen aufnimmt.
Author / Editor information
Meike Wagner ist Inhaberin des Lehrstuhls Theaterwissenschaft an der LMU München.
Reviews
»[Wagner] gelingt es, die übliche Trennung zwischen
dem Theater als sogenanntem ›Life-Medium‹ und den visuellen Medien technischer Reproduzierbarkeit in Frage zu stellen.
Gleichzeitig leistet Wagner damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer medienanthropologisch fundierten Sicht auf den (Kunst)Körper.«
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Vorwort
9 -
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Nähte am Puppenkörper
13 -
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I. Denkentwürfe
39 -
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II. Sehen und Körper
77 -
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III. Medialität
97 -
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IV. Fremdkörper
133 -
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V. Körperkontrolle
173 -
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VI. Entkörperungen
201 -
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Nähte und Pixel
229 -
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Literatur
235 -
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Quellen
249 -
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Die Künstler
251 -
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Bildnachweise
255 -
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Backmatter
256