Saša Stanišić: Poetologie und Werkpolitik
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Herausgegeben von:
Katja Holweck
und Amelie Meister
Über dieses Buch
Saša Stanišić zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Kritik wie Publikum feiern den Autor gleichermaßen und die Liste seiner Auszeichnungen und Preise ist beeindruckend. Seine Texte haben Aufnahme in die Schulcurricula gefunden, Universitäten laden ihn zu Poetikdozenturen und auch die Literaturwissenschaft setzt sich mit seinem Werk auseinander: Erstmals wird seinem Œuvre ein Sammelband gewidmet, der neue Perspektiven auf Stanišićs Texte und seine Autorpersona vorlegt. In den Fokus rücken bislang unerforschte Aspekte des Werks, wie u.a. Stanišićs frühe Prosa, sein Schreiben im Netz, auktoriale Inszenierungspraktiken oder seine Arbeit am Kanon. Die Beiträge liefern so Impulse zu einer weiteren Differenzierung der Forschungsdiskussion um den Autor, seine Texten und seine Rolle im Literaturbetrieb und mögen damit nicht zuletzt dazu anregen, übergreifenden ästhetischen Tendenzen und Praktiken im literarischen Feld der Gegenwart nachzugehen.
Mit einer umfangreichen Bibliografie der bisher vorliegenden Forschungsbeiträge zu Saša Stanišić.
Information zu Autoren / Herausgebern
Katja Holweck, Universität Mannheim, Deutschland; Amelie Meister, Universität Mannheim, Deutschland.
Rezensionen
"Der Band, der sicherlich zu einem Standardwerk über den Autor werden wird, hat mit dem Fokus auf den Konnex von Werkpolitik und Poetik, der von den verschiedenen Autor:innen unterschiedlich interpretiert wurde, einen so innovativen wie einleuchtenden methodischen Zugriff gewählt. Ein starker Fokus liegt auf dem Text Herkunft, der in fast allen Beiträgen (außer einem) aufgegriffen wird. Dieser Hinweis sei jedoch nicht als Einseitigkeitsvorwurf missverstanden. Vielmehr zeigt sich daran, wie reichhaltig und vieldimensional Stanišićs Poetik ist." Dominik Zink in: Arbitrium 2/2024
"Für jede weitere Beschäftigung mit Person und Werk des Schriftstellers wird dieser Sammelband unumgänglich bleiben. Entscheidend dazu bei trägt die ihn abschließende Forschungsbibliografie, die die beiden Herausgeberinnen zusammengestellt haben. Dass die akademische Beschäftigung mit dem noch nicht einmal 50jährigen Saša Stanišić zu einem derart ertrag- und erkenntnisreichen Buch geführt hat, mag man als unübersehbares Indiz dafür werten, wie wichtig der Autor für die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist und bleiben wird." Klaus Hübner in: literaturkritik.de 12/2024, https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=30965 (10.12.2024)
Fachgebiete
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Frontmatter
I -
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Inhalt
VII -
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Saša Stanišić: Poetologie und Werkpolitik
1 -
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Verleihung des Schillerpreises der Stadt Marbach am Neckar 2021
23 - Teil I: Poetologie
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Im Drachenhort
33 -
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Der Tod als konstitutiver Topos im Werk Saša Stanišićs
47 -
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Über die allmähliche Verfertigung der Herkunft beim Erzählen
71 -
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„Es sind nur Worte“
93 -
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Das Gewicht des Nebensächlichen
115 - Teil II: Werkpolitik
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Das runde Leder und die feine Feder
141 -
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Zur literarischen Topografie Heidelbergs in Saša Stanišićs Herkunft
167 -
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„Ich denke, das kommt einfach auch mit ins Buch“
193 -
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Vom Danken und Echauffieren
219 -
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Viel Lärm um Literaturpreise
237 -
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Forschungsbibliografie
253 -
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Beiträger:innen
261
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