Einleitung
Als Impulsgeber für unternehmerische Ärzte, die Selbstverwaltung und die Politik spielen MVZ bereits heute eine beachtliche Rolle – viel größer, als man es auf den ersten Blick in die Versorgungsrealität erwarten müsste. MVZ können sich vor allem in drei Richtungen positionieren: (1) MVZ als adäquate Vertragspartner für die Krankenkassen zur Umsetzung der „großen“, populationsorientierten Integrierten Versorgung. (2) MVZ als Investitionsmodell. MVZ erlauben den Aufbau von Organisationen, die das ausreichende Volumen für externes Kapital aufweisen und über entsprechende Gesellschaftsstrukturen (Kapitalgesellschaften, handelbare Anteile) verfügen. (3) MVZ als Einweisungs-Sicherungsinstrument: Krankenhäuser erkennen im MVZ die Möglichkeit, früher in die „Wertschöpfung“ einzusteigen, also den Zufluss von Patienten in ihre Häuser zu sichern und den Aufenthalt im Krankenhaus zu optimieren.
© 2015 by Walter de Gruyter Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Editorial
- Gesundheit zwischen Staat und Markt: Der Einfluss Europas
- Warum braucht es für einen Wettbewerb im Gesundheitswesen einen Risikostrukturausgleich?
- Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Gesundheitssysteme
- Wettbewerb und Markt im Gesundheitswesen: Gegen oder für Patienten?
- Der Öffentliche Gesundheitsdienst als Prototyp staatlicher Gesundheitsfürsorge
- Entscheidungsunterstützung durch wissenschaftliche Evidenz
- Privates Kapital und staatliche Regulierung im Gesundheitsmarkt
- Der zweite Gesundheitsmarkt
- Effizienz und Incentivierung in der stationären Versorgung
- Mit Bismarck allein wird es nicht mehr gehen!
- Für eine neue Balance von privater und gesetzlicher Krankenversicherung
- Wie beeinflussen Medizinische Versorgungszentren den Wettbewerb im Gesundheitswesen?
- Entscheidungen auf Basis von Effizienzgrenzen: Berücksichtigung von Patientenpräferenzen
- Qualifikationsrahmen und ihre Bedeutung für die Gesundheitsberufe
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- Bücher
- Tagungen
- Lehre
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