Einleitung
Die Wahrnehmung, was mit wissenschaftlicher Evidenz gemeint ist, hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Der Wechsel der Perspektive ist eng mit dem Begriff evidenzbasierte Medizin verbunden. Gemeint ist damit eine medizinische Betreuung von Patienten, die sich nicht alleine auf Meinungen und Übereinkünfte stützt, sondern wissenschaftliche Nachweise einbezieht, die mit möglichst zuverlässigen Methoden erhoben wurden. In diesem Zusammenhang ist eine bewusste Beschränkung auf „Nützliches“ zwar eine Kernnotwendigkeit eines solidarischen Gesundheitswesens, sie muss aber sorgfältig (und rechtssicher) begründet sein, da sie massive Auswirkungen auf wirtschaftliche Interessen und Märkte haben kann.
© 2015 by Walter de Gruyter Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Editorial
- Gesundheit zwischen Staat und Markt: Der Einfluss Europas
- Warum braucht es für einen Wettbewerb im Gesundheitswesen einen Risikostrukturausgleich?
- Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihre Gesundheitssysteme
- Wettbewerb und Markt im Gesundheitswesen: Gegen oder für Patienten?
- Der Öffentliche Gesundheitsdienst als Prototyp staatlicher Gesundheitsfürsorge
- Entscheidungsunterstützung durch wissenschaftliche Evidenz
- Privates Kapital und staatliche Regulierung im Gesundheitsmarkt
- Der zweite Gesundheitsmarkt
- Effizienz und Incentivierung in der stationären Versorgung
- Mit Bismarck allein wird es nicht mehr gehen!
- Für eine neue Balance von privater und gesetzlicher Krankenversicherung
- Wie beeinflussen Medizinische Versorgungszentren den Wettbewerb im Gesundheitswesen?
- Entscheidungen auf Basis von Effizienzgrenzen: Berücksichtigung von Patientenpräferenzen
- Qualifikationsrahmen und ihre Bedeutung für die Gesundheitsberufe
- Related Links
- Bücher
- Tagungen
- Lehre
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