Zusammenfassung Zilien erfüllen viele unterschiedliche Funktionen, sie dienen als Mechano-, Chemo- und Osmosensoren und spielen bei zahlreichen Signalwegen, für eine adäquate Organentwicklung, für die Aufrechterhaltung der Gewebehomöostase und bei grundsätzlichen Entwicklungsprozessen eine wichtige Rolle. Die meisten Zelltypen im Körper weisen primäre Zilien auf, motile Zilien kommen v. a. im Respirationstrakt, ependymal in den Hirnventrikeln sowie auf Eileiterepithelien vor. Mit einem Funktionsverlust der Zilien einhergehende Krankheiten werden als Ziliopathien bezeichnet. Im vorliegenden Beitrag werden einige Erkrankungen, wie die primäre ziliäre Dyskinesie (PCD) oder polyzystische Nierenerkrankungen (PKD) und hier insbesondere die ADPKD (autosomal-dominante PKD), vorgestellt. Zudem werden die bisher identifizierten Gene, die bei der Pathogenese von Ziliopathien eine Rolle spielen, vorgestellt. Dabei verursachen viele der Genmutationen mehr als nur eine Erkrankung, und viele der aufgeführten Merkmale kommen bei verschiedenen Krankheiten vor.
Inhalt
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertZiliopathienLizenziert6. Februar 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertDynamisches Epigenom als Vermittler zwischen Umwelt und GenomLizenziert25. Februar 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertGfH-Mitteilungen, Heft 1/2009Lizenziert13. März 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertVPAHLizenziert13. März 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertProgramm der 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik,Lizenziert13. März 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertAbstracts der 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für HumangenetikLizenziert13. März 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertJuristische Anmerkungen zum Begriff des Krankheitsfalls im EBMLizenziert13. März 2009
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Erfordert eine Authentifizierung Nicht lizenziertKlaus Zerres – 60 Jahre altLizenziert25. Februar 2009