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Advocacy für Klimagerechtigkeit

Ein Blick auf katholische Akteure
  • Mattias Kiefer und Markus Vogt
Veröffentlicht/Copyright: 13. Dezember 2025
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Zusammenfassung

Der Beitrag geht der Frage nach, warum Advocacy konstitutiv ist für das Selbstverständnis vieler Christ:innen, die sich für ökologisch-soziale Anliegen im Kontext der globalen Klimaerhitzung einsetzen. In einem ersten Schritt werden die hierfür zentralen gerechtigkeitstheoretischen Herausforderungen nachgezeichnet, um daran in einem zweiten Schritt festzumachen, worin mögliche Advocacy-Elemente zivilgesellschaftlichen Engagements liegen. In einem dritten Schritt wird unter Rückgriff auf den theologischen Topos der »Option für die Armen« die hohe Anschlussfähigkeit von Advocacy an katholische Identität und Ekklesiologie begründet, um abschließend anhand einiger ausgewählter Beispiele zu illustrieren, wie sich dies in Positionen des kirchlichen Lehramts und in der Praxis katholischer Akteure (mit besonderem Fokus auf Deutschland) zeigt.

Abstract

Why is advocacy an essential element of Christian activism in the contexts of global warming and eco-social transformation? The article sketches the central theoretical questions around justice and global warming and tries to identify elements of advocacy within broader civil society activities. Drawing heavily on the theological topos of a »priority option for the poor« the article argues for a special kinship between advocacy and Catholic identity and ecclesiology, this being illustrated in the concluding part by both magisterial positions and the practice of Catholic agencies (with a specific focus on Germany).

Online erschienen: 2025-12-13
Erschienen im Druck: 2025-11-25

© 2025 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston

Heruntergeladen am 29.1.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/bthz-2025-0010/html
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