Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
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Angela Poppitz
Abstract
Die Privatisierung des Unternehmens Deutsche Bahn bringt nicht nur auf struktureller Ebene, sondern auch für die Beschäftigten im Zugbegleitdienst und die Bahnreisenden selbst eine Reihe von Veränderungen mit sich. Neben der traditionellen Rolle des Zugbegleiters als Kontrolleur ist die des Servicemitarbeiters stark in den Vordergrund gerückt. Bahnreisende gelten nicht mehr nur als Bahnbenutzer, sondern als zu bedienende Kunden. Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Dienstleistungsinteraktion zwischen beiden? Die Akteure müssen für sich abgleichen, welche Rolle sie in welcher Situation ausfüllen wollen und müssen. Somit ist von beiden Seiten nicht mehr eindeutig vorhersehbar, wie sich ihr Gegenüber während des Dienstleistungskontaktes verhalten wird. Sowohl Zugbegleiter als auch Reisende müssen ihre Rollen in doppelter Weise ausbalancieren.
© 2003 by Lucius & Lucius, Stuttgart
Artikel in diesem Heft
- Inhaltsverzeichnis
- Abhandlungen
- Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
- Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
- Die Disponiblen und die Überflüssigen
- Der Einfluss der Telearbeit auf die Identifikation mit dem Unternehmen
- Abstracts (English)
- Kurzbeiträge
- Der „Job fürs Leben“ – Mythos oder reales Kennzeichen vergangener Erwerbsverläufe? Ergebnisse einer nichtrepräsentativen Befragung von Gewerkschaftsmitgliedern im Ruhestand
- Ein Plädoyer für öffentlich geförderte Beschäftigung nicht nur in konjunkturschwachen Zeiten – Gedanken zur Erhöhung ihrer Effektivität
- Tagungsberichte
- Wissen ist was wert
- 1. Marburger Arbeitsgespräche: Hauptsache Arbeit?
- Rezensionen
- Hinweise für Autorinnen und Autoren
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- Abhandlungen
- Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
- Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
- Die Disponiblen und die Überflüssigen
- Der Einfluss der Telearbeit auf die Identifikation mit dem Unternehmen
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- Der „Job fürs Leben“ – Mythos oder reales Kennzeichen vergangener Erwerbsverläufe? Ergebnisse einer nichtrepräsentativen Befragung von Gewerkschaftsmitgliedern im Ruhestand
- Ein Plädoyer für öffentlich geförderte Beschäftigung nicht nur in konjunkturschwachen Zeiten – Gedanken zur Erhöhung ihrer Effektivität
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