Die Disponiblen und die Überflüssigen
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Reiner Franzpötter
Abstract
Der Beitrag untersucht die Folgen neuartiger, durch die heutige Dynamik der Arbeitsgesellschaft ausgelöste soziale Exklusionseffekte und Spaltungstendenzen. Es geht um neue soziale Verwundungsrisiken und existentielle Gefährdungen unterschiedlicher Gruppen und Populationen. Gefährdet sind solche Personen und Personengruppen, die sich z.B. trotz guter Bildungs- und Berufsvoraussetzungen dauerhaft mit der Erfahrung von Ausgrenzung und Ausschluss konfrontiert sehen. Es entsteht eine neue soziale Grenzziehung zwischen “den Disponiblen” und “den Überflüssigen”, die quer zu den alten sozialen Ungleichheiten zwischen oben und unten, Armen und Reichen usw. zu liegen scheint. Der Beitrag analysiert die Bedingungen und Mechanismen dieser sozialen Grenzziehung und interpretiert biographische Verlaufsmuster in die “Überflüssigkeit” als eine ihrer charakteristischen Erscheinungen.
© 2003 by Lucius & Lucius, Stuttgart
Articles in the same Issue
- Inhaltsverzeichnis
- Abhandlungen
- Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
- Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
- Die Disponiblen und die Überflüssigen
- Der Einfluss der Telearbeit auf die Identifikation mit dem Unternehmen
- Abstracts (English)
- Kurzbeiträge
- Der „Job fürs Leben“ – Mythos oder reales Kennzeichen vergangener Erwerbsverläufe? Ergebnisse einer nichtrepräsentativen Befragung von Gewerkschaftsmitgliedern im Ruhestand
- Ein Plädoyer für öffentlich geförderte Beschäftigung nicht nur in konjunkturschwachen Zeiten – Gedanken zur Erhöhung ihrer Effektivität
- Tagungsberichte
- Wissen ist was wert
- 1. Marburger Arbeitsgespräche: Hauptsache Arbeit?
- Rezensionen
- Hinweise für Autorinnen und Autoren
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