Pädophilie
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Katrin M. Kämpf
Über dieses Buch
Aus den Katalogen sexueller Abweichung des 19. Jahrhunderts hat bis heute ein »letzter Perverser« überlebt und diskursiv enorm an Bedeutung gewonnen: die Figur des Pädophilen. Katrin M. Kämpf folgt den Spuren der speziellen deutschen Geschichte des Pädophiliediskurses. Sie analysiert, wie eine Figur aus der Frühzeit der Sexualforschung – die im Nationalsozialismus teilweise antisemitisch aufgeladen wurde und während der »Sexuellen Revolution« eine große Rolle spielte – zum Kristallisationspunkt von biopolitischen Sicherheits- und Risikodiskursen werden konnte.
Information zu Autoren / Herausgebern
Katrin M. Kämpf lehrt und forscht zu Queer Studies und Science & Technology Studies an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Die Kulturwissenschaftlerin promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie untersucht queerfeministische Technologien der Sorge, Subjektivierung im Digitalen, Sexualitätsgeschichte und Queer Theory.
Rezensionen
»Die erkenntnisreiche Publikation [ist] uneingeschränkt zu empfehlen.«
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Prolog
7 -
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1. Einführung: Die letzten Perversen
11 - 2. Diskursgeschichte der Pädophilie
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2.1 Pädophilia erotica im 19. Jahrhundert
25 -
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2.2 Nationalsozialismus und Pädophilie
104 -
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2.3 Sozialistische Persönlichkeiten und revolutionäre Subjekte: DDR & BRD
175 -
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3. Resümee und Ausblick: Pädophilie in der Technosecurity-Kultur
259 -
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Bibliografie
275 -
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Dank
315