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Theologische Kulturhermeneutik impliziter Religion
Ein praktisch-theologisches Paradigma der Spätmoderne
-
Andreas Kubik
Sprache:
Deutsch
Veröffentlicht/Copyright:
2019
Über dieses Buch
Die christliche Theologie sieht sich verstärkt dem Phänomen der impliziten Religion gegenüber: nicht-religiöse Kulturerscheinungen, welche gleichwohl religiöse Funktionen erfüllen. Welche Relevanz hat die Beschäftigung mit solchen Phänomenen für die Theologie? Und was tut sie, wenn sie solche Kulturerscheinungen theologisch interpretiert?
Andreas Kubik bietet in diesem Buch die erste umfassende Theorie der Theologischen Kulturhermeneutik. Er untersucht ihre Vorgeschichte (Drews) und ihre kulturtheologische Basis (Tillich). In enger Anlehnung an die philosophische Hermeneutik (Dilthey), Phänomenologie (Husserl) und Fremdheitstheorie (Simmel, Kristeva) werden Voraussetzungen und Implikationen dieses praktisch-theologischen Paradigmas der Spätmoderne erhoben.
Dabei zeigt sich: Die Theologische Kulturhermeneutik setzt eine detaillierte Verhältnisbestimmung von Christentum und moderner Kultur voraus. Sie beschreibt einen Identitätskonflikt, in dem sich sowohl das Christentum hinsichtlich der implizit-religiösen Ersatzbildungen als auch die moderne Kultur hinsichtlich ihrer christlichen Wurzeln befinden.
Der Autor plädiert dafür, weder Strategien der Profilschärfung zu verfolgen noch einem theologischen Dienstleistungsparadigma das Wort zu reden, sondern sich dem Identitätskonflikt zu stellen und ihn praktisch-theologisch fruchtbar zu machen.
Andreas Kubik bietet in diesem Buch die erste umfassende Theorie der Theologischen Kulturhermeneutik. Er untersucht ihre Vorgeschichte (Drews) und ihre kulturtheologische Basis (Tillich). In enger Anlehnung an die philosophische Hermeneutik (Dilthey), Phänomenologie (Husserl) und Fremdheitstheorie (Simmel, Kristeva) werden Voraussetzungen und Implikationen dieses praktisch-theologischen Paradigmas der Spätmoderne erhoben.
Dabei zeigt sich: Die Theologische Kulturhermeneutik setzt eine detaillierte Verhältnisbestimmung von Christentum und moderner Kultur voraus. Sie beschreibt einen Identitätskonflikt, in dem sich sowohl das Christentum hinsichtlich der implizit-religiösen Ersatzbildungen als auch die moderne Kultur hinsichtlich ihrer christlichen Wurzeln befinden.
Der Autor plädiert dafür, weder Strategien der Profilschärfung zu verfolgen noch einem theologischen Dienstleistungsparadigma das Wort zu reden, sondern sich dem Identitätskonflikt zu stellen und ihn praktisch-theologisch fruchtbar zu machen.
Information zu Autoren / Herausgebern
Andreas Kubik, Universität Osnabrück.
Rezensionen
"Für alle, für die Religions-Bildung gerade in digitalen Zeiten mehr ist als die Vermittlung von überlieferten Glaubens-Inhalten, ist dieser konzeptionelle Wurf nur zu empfehlen!"
Petra Müller in: Praxis Gemeindepädagogik 72.2 (2019), 65-66
Fachgebiete
-
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Frontmatter
I -
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Vorwort
VII -
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Inhalt
IX -
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Einleitung
1 -
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A. Theologie und empirische Religionsforschung: Paul Drews
43 -
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B. Kulturhermeneutik als Theologie: Paul Tillich
85 -
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C. Kulturhermeneutik als Hermeneutik: Wilhelm Dilthey
187 -
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D. Kulturhermeneutik als Phänomenologie: Edmund Husserl
227 -
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E. Kulturhermeneutik zwischen Fremdheit und Identität
279 -
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Schluss
343 -
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Literaturverzeichnis
379 -
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Namenregister
400
Informationen zur Veröffentlichung
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
eBook veröffentlicht am:
5. November 2018
eBook ISBN:
9783110576948
Gebunden veröffentlicht am:
5. November 2018
Gebunden ISBN:
9783110576122
Seiten und Bilder/Illustrationen im Buch
Frontmatter:
13
Inhalt:
399
Zielgruppe(n) für dieses Buch
Theologen, Philosophen, Pfarrerinnen und Pfarrer
Sicherheits- und Produktressourcen
-
Herstellerinformationen:
Walter de Gruyter GmbH
Genthiner Straße 13
10785 Berlin
productsafety@degruyterbrill.com