Konfliktdynamiken – Kriegsdynamiken
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Lotta Mayer
About this book
Soziale Konflikte sind dynamische Prozesse: Was als friedlicher Protest beginnt, kann zu einem Krieg eskalieren. Lotta Mayer analysiert diese Dynamiken auf der Basis einer konflikttheoretischen Reformulierung des Symbolischen Interaktionismus. So werden Kontingenz und Eigendynamik von Konfliktverläufen rekonstruiert und Kriege als genuin soziale Phänomene erfasst. Im Zentrum stehen der Interaktionsprozess zwischen den Konfliktparteien, die ihm zugrunde liegenden Sinnkonstruktionen und seine unintendierten Folgen. Eine eventuelle Eskalation vollzieht sich im Wechselspiel mit der Veränderung der Konfliktparteien. Am Ende kann ein kriegerischer Vielparteienkonflikt stehen, in dem Befriedungsversuche kontraproduktive Konsequenzen zeitigen.
Author / Editor information
Lotta Mayer (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg sowie im Arbeitsbereich Frieden der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) Heidelberg. Nach dem Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie in Heidelberg sowie Madrid promovierte sie am Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Friedens-, Konflikt- und Gewaltforschung sowie der soziologischen Theorie.
Reviews
»Mayer [liefert] mit ihrer Arbeit in der Tat eine theoretische Konzeption, die es erlaubt, zentrale Faktoren sowie Mechanismen zu benennen, die gewaltsame Konflikte bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen kennzeichnen.«
Topics
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Frontmatter
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Inhalt
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Ausführliches Inhaltsverzeichnis
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Danksagung
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Einleitung
15 - 1 Theoretische Grundlegung: Konflikttheoretisch relevante Grundannahmen des Symbolischen Interaktionismus
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1.1 »Human beings act toward things on the basis of the meanings that the things have for them«: Grundlagen der Handlungstheorie
41 -
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1.2 Situation und Situationsdefinition
54 -
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1.3 Handlungskonzeption und -typologie: Der schwierige Primat kooperativer Interaktion
69 -
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1.4 Jenseits des Mikrologischen I: Gemeinsames Handeln
79 -
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1.5 Die Prozeßhaftigkeit des Handelns: Dynamik, Kontingenz, Historizität und Selbstverstärkung
91 -
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1.6 Jenseits des Mikrologischen II: Gruppen, Organisationen und Gesellschaft
98 -
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1.7 Zwischenfazit: Eine Reformulierung des symbolischen Interaktionismus in konflikttheoretischer Absicht
129 - 2 Dynamiken (kriegerischer) Konflikte: Grundzüge einer symbolischinteraktionistischen Analyse
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2.1 Ansätze zur Entwicklung eines symbolischinteraktionistischen Konfliktverständnisses
133 -
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2.2 Konfliktakteure und ihre Objektwelt
159 -
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2.3 Konflikte als zweifache Interaktionsprozesse: Interaktionen in und zwischen den Konfliktparteien
184 -
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2.4 Verhandlungen als Form des kooperativen Konfliktaustrags
199 -
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2.5 Konfrontative Formen des Konfliktaustrags
208 -
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2.6 Kriegerische Konflikte in symbolisch-interaktionistischer Perspektive
247 -
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2.7 Wege der Konfliktbeendigung
261 -
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2.8 Zwischenfazit: Konflikte als dynamische Prozesse
272 - 3 Phasen der Eskalation: Von sozialer Unruhe zu einem polyadischen kriegerischen Konflikt
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3.1 Von sozialer Unruhe zu einem polarisierten Konflikt zwischen organisierten Konfliktparteien
277 -
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3.2 Vom Protest zum dyadischen Bürgerkrieg: Militarisierung der Konfliktparteien und des Konfliktaustrags
301 -
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3.3 Vom dyadischen zum polyadischen Bürgerkrieg: Fragmentierung der Gewaltorganisationen
361 -
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3.4 Zwischenfazit: Idealtypische Phasen und ›Sprünge‹ des Eskalationsprozesses
426 -
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Fazit
431 -
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Literaturverzeichnis
451 -
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Abbildungsverzeichnis
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