Auslegungsfragen des Realisationsprinzips
Zusammenfassung
Theoretisch exakt lässt sich der Gewinn eines Unternehmens nicht auf einzelne Jahre aufteilen. Als Hilfsmittel, als zentrale Konvention der Periodisierung wird das Realisationsprinzip herangezogen. Es lässt sich als Dreh- und Angelpunkt der Gewinnermittlung begreifen: Das Realisationsprinzip legt fest, wann und in welcher Höhe Erträge entstehen, indem die bilanzielle Gewinnentstehung an den Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung geknüpft wird, und verlangt, diejenigen Ausgaben dem Umsatz zuzuordnen, die zu seiner Erbringung beigetragen haben. Es legt damit letztlich auch fest, was als Aktivum oder Passivum in der Bilanz zu erfassen ist. In Einzelfragen bedarf das Realisationsprinzip der weiteren Konkretisierung. Hierzu soll der folgende Aufsatz beitragen.
© 2025 by Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Gustav-Heinemann-Ufer 58, 50968 Köln.
Articles in the same Issue
- Titelei
- Inhalt
- Aufsätze
- Effektivität des finanzgerichtlichen Rechtsschutzes in Verfassungsfragen
- Zur Bezeichnung der Beweistatsache im Finanzprozess – zugleich eine kritische Anmerkung zu BFH, Beschl. v. 3.7.2025 – VII B 46/24, BFH/NV 2025, 1198
- Auslegungsfragen des Realisationsprinzips
- Die Wirkung fiskalischer Anreize auf den Markt für neuzugelassene Elektrofahrzeuge – Eine verkürzte Eventanalyse
- Ceterum censeo
- Das Kisten-Geheimnis
- Rechtsprechung
- Verluste
- Zur Verlustnutzung nach Beendigung einer zweigliedrigen KG durch Anwachsung auf eine GmbH
- Bilanzen
- Aktivierung von Provisionsansprüchen bei Versicherungsvertretern
- Wesentliche Beteiligung
- Zur Berücksichtigung von Verlusten nach § 17 Abs. 4 EStG und § 20 Abs. 2 EStG – Kein Wahlrecht bezüglich der BFH-Vertrauensschutzregelung
- Freiberufler
- Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 26a EStG für eine nebenberufliche ehrenamtliche Tätigkeit als Aufsichtsrat einer kommunalen GmbH
- Impressum
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