Home Technology Virtuelle Prüfstandsdefinition zur realitätsnahen Prüfung nicht entkoppelter Achsträger*
Article
Licensed
Unlicensed Requires Authentication

Virtuelle Prüfstandsdefinition zur realitätsnahen Prüfung nicht entkoppelter Achsträger*

  • Markus Walter and Steffen Gorgas
Published/Copyright: May 28, 2013
Become an author with De Gruyter Brill

Kurzfassung

Bei direkt an der Karosserie verschraubten Hilfsrahmen (Achs- trägern) ergibt sich eine unmittelbare Beeinflussung der Beanspruchungen des Hilfsrahmens durch die Nachgiebigkeit der Karosseriestruktur. Für eine fahrzeuggerechte Erprobung des Hilfsrahmens auf dem Prüfstand muss dieser Einfluss berücksichtigt werden.

Der Beitrag gliedert sich in folgende Abschnitte:

  • mathematische Methode zur rechnerischen Dimensionierung von Bauelementen zur Aufnahme des Hilfsrahmens (Achsträgers) im Prüfstand,

  • Betriebsfestigkeitsrechnung mit simulierten Lastkollektiven für Prüfstrecke und Vergleich der Schädigungen in Fahrzeug und Prüfstand,

  • Einsatz der rechnerisch ermittelten Bauelemente im Prüfstand (Vergleich der ermittelten Dehnungen im Prüfstand mit Fahrzeugmessung).

Abstract

The load on a subframe bolted directly to the body is influenced directly by the flexibility of the body structure. This must be taken into account when testing a sub- frame on a test rig according to vehicle parameters.

The contribution is divided into following elements:

  • mathematical methods of calculating dimensions for constructions for mounting a subframe on a test rig,

  • engineered strength calculations with collective load simulations for test course and comparison of damage in vehicle and test rig,

  • use of the calculated constructions on the test rig (comparison of the strain measurements on the test rig with vehicle measurements).


*

Dieser Beitrag erschien bereits im DVM-Bericht 133 — Betriebsfestigkeit in der virtuellen Produktentwicklung.

Dipl.-Ing. Markus Walter studierte Maschinenbau an der Universität Hannover und trat anschließend in die Volkswagen AG, Wolfsburg, ein. Dort ist er in der Pkw-Fahrwerk-Vorentwicklung als Berechnungsingenieur tätig und befasst sich hauptsächlich mit der rechnerischen Optimierung von Fahrwerksbauteilen und der rechnerischen Unterstützung bei der Definition adäquater Bauteilersatzprüfungen.

Dipl.-Ing. Steffen Gorgas studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Betriebsfestigkeit an der TU Clausthal. Nach Abschluss des Studiums 1999 trat er in die Volkswagen AG, Wolfsburg, ein und arbeitete dort im Bereich Betriebsfestigkeit für Fahrwerk und Aufbau.


Literatur

1 W.Rasenack: Parametervariationen als Hilfsmittel bei der Entwicklung des Fahrzeug-Package, Berlin (1998)Search in Google Scholar

2 G. N.Vanderplaats: Numerical Optimization Techniques for Engineering Design: With applications, McGraw-Hill, New York (1972)Search in Google Scholar

3 N. N.: Numerical Optimization Basics, MSC/Nastran User Training, MacNeal-Schwendler Corp., Los Angeles (1994)Search in Google Scholar

4 A.Lion: Von der Schlechtwegsimulation zur Betriebsfestigkeitsanalyse: Modelle, Beispiele, offene Fragen, 11. Aachener Kolloquium Fahrzeug- und Motorentechnik (2002)Search in Google Scholar

5 A.Lion, M.Eichler: Gesamtfahrzeugsimulationen auf Prüfstrecken zur Bestimmung von Lastkollektiven, VDI-Bericht1559 (2000)Search in Google Scholar

Online erschienen: 2013-05-28
Erschienen im Druck: 2007-09-01

© 2007, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 25.2.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/120.100838/html
Scroll to top button