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Heutige und zukünftige Stahllösungen für Karosserien*

  • Gregor Steinbeck , Düsseldorf Christian Fritzsche , Salzgitter Oliver Hoffmann , Duisburg Andreas Pichler , Stephan Andreas Kotzschmar and Arno Richter
Published/Copyright: May 28, 2013
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Kurzfassung

Im vorliegenden Bericht werden die Werkstoffentwicklungen für Stahlfeinbleche für den Einsatz im Automobilbau beschrieben. Darüber hinaus werden moderne Korrosionsschutzkonzepte sowie Fertigungstechnologien, aktuelle Anwendungsbeispiele und die Leichtbaukonzepte Advanced Technologies for Lightweight Autobodies in Steel (ATLAS), NSB NewSteelBody (NSB) und Arcelor Body Concept (ABC) vorgestellt.

Abstract

This report describes developments for steel grades for thin sheet for the use in automotive industry. It also shows modern concepts for corrosion protection and manufacturing technology. Examples of actual applications are given and the light weight concepts Advanced Technologies for Lightweight Autobodies in Steel (Atlas), NSB NewSteelBody (NSB) and Arcelor Body Concept (ABC) are discussed.


Dr.-Ing. Gregor Steinbeck studierte an der RWTH Aachen Eisenhüttenkunde. Von 1990 an war er beim Verein Deutscher Eisenhüttenleute VDEh im Fachbereich Werkstofftechnik, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, wo er auch promovierte. Später übernahm er dort die Abteilungsleitung. Seit 2005 ist er Abteilungsleiter Werkstofftechnik/Prüftechnik im Team Werkstoffe/Anwendung des Stahlinstituts VDEh (früher Verein Deutscher Eisenhüttenleute VDEh).

Dr.-Ing Christian Fritzsche, geb. 1963, studierte an der TU Clausthal allgemeinen Maschinenbau. Von 1993 bis1998 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren der Technischen Universität Clausthal, wo er promovierte. Anschließend war er in der Anwendungstechnik der Salzgitter AG in Salzgitter beschäftigt. Seit 2004 arbeitet er bei der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH in der Abteilung Fügetechnik.

Dipl.-Ing. Oliver Hoffmann studierte Maschinenbau, Fachrichtung Fahrzeugtechnik, an der RWTH Aachen. Von 1993 bis 1997 arbeitete er bei Johnson Controls in der Technische Berechnung. Danach wechselte er zu Delphi Automotive Systems, wo er für den Aufbau und die fachliche Leitung der Berechnungsabteilung Technische Berechnungen zuständig war. Anschließend begann er 1999 bei ThyssenKrupp Stahl AG, Duisburg zunächst in der Bereichsleitung Fahrzeugtechnik und Projektmanagement. Seit 2004 ist er dort Leiter Sim. Engineering/Anwendungstechnik und im Vertrieb/Engineering – Division Auto.

Dr. Andreas Pichler studierte Werkstoffwissenschaften in Leoben, Österreich. Von 1989 bis 1992 arbeitete er an seiner Dissertation am Max Planck Institut für Metallforschung in Stuttgart. 1993 wechselte er zur voestalpine Stahl GmbH in die Werkstoffentwicklung. Seit 2002 ist er dort Leiter der Werkstoffentwicklung.

Dr.-Ing. Stephan Andreas Kotzschmar, geb. 1966, studierte Oberflächentechnik und Werkstoffkunde an der FH Aalen. Nach Abschluss dieses Studiums absolvierte er an der TU Helsinki ein Studium der Korrosionskunde und Materialchemie und promovierte dort 2000. Anschließend begann er bei Ruukki als Produkt Manager. Seit August 2005 ist er Produkt Manager bei Galvex Finland OYStephan, Hämeenlinna, Finnland.

Dr.-Ing. Arno Richter, geb. 1965, studierte Maschinenbau an der TU Clausthal. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am AB Produktionstechnik/Fertigungstechnik der TU Hamburg-Harburg. Nach seiner Promotion war er von 1997 bis 2001 Gastprofessor am Umformtechnikinstitut der Universidade Federal do Rio Grande do Sul in Porto Alegre/Brasilien. Seit 2002 ist er bei der zur Arcelor Gruppe gehörenden Ocas GmbH in Bremen für Anwendungstechnik/Umformtechnik zuständig.

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Beitrag zum DVM-Tag 2005


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Online erschienen: 2013-05-28
Erschienen im Druck: 2005-11-01

© 2005, Carl Hanser Verlag, München

Downloaded on 5.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.3139/120.100704/html
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