Vorhersage der Randzoneneigenschaften hart gedrehter Stähle
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Kurzfassung
Neben dem Schleifen hat sich das Hartdrehen in der industriellen Praxis als Feinbearbeitungsverfahren etabliert. Vorteil des Hartdrehens gegenüber dem Schleifen ist eine größere Flexibilität, die sich oft positiv auf Durchlaufzeiten und Kosten auswirkt. Bei Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Funktionsflächen wird aufgrund des dominanten Einflusses des Werkzeugverschleißes auf die Randzone beim Hartdrehen jedoch häufig das Verfahren Schleifen verwendet, weil keine umfassenden Erkenntnisse über die Mechanismen der Randzonenbeeinflussung beim Hartdrehen vorliegen.
In diesem Artikel werden Untersuchungen zum Einfluss der Stellgrößen Schnittgeschwindigkeit und Vorschub sowie des Werkzeugverschleißes auf Kräfte, Spanbildung und Randzone durchgeführt. Der Einfluss der Stellgrößen auf die Prozess- und Ausgangsgrößen beim Hartdrehen wird mit Hilfe eines Finite-Elemente-Modells abgebildet und experimentell validiert.
Abstract
Besides grinding the hard turning is widely used in industrial applications. This is often reported in literature either by end users or scientific researchers. Compared to grinding one advantage of hard turning is a higher flexibility. This often leads to reduced throughput times and costs. For high requirements on surface integrity grinding is still used instead of hard turning. This is due to the high influence of tool wear on surface integrity in hard turning. Furthermore, there is a lack of knowledge on the basic mechanisms, which influence the surface integrity in hard turning.
In this article basic investigations on the influence of cutting speed, feed rate and tool wear on forces, chip formation and surface integrity are made. A Finite-Element process model is developed and compared to the results of experimental investigations.
Literatur
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© 2009, Carl Hanser Verlag, München
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