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Identifikation von RFID-Einsatz-potenzialen im Fertigungsprozess

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Published/Copyright: March 21, 2017

Kurzfassung

RFID (Radio Frequency Identification) wird als eine wichtige Technologie betrachtet, um eine allgegenwärtige Datenverarbeitung und einen nahezu vollständig automatisierten Fertigungsprozess zu realisieren. Die RFID-Technologie ermöglicht es, genaue Informationen über ein spezifisches Objekt in Echtzeit zu speichern, abzurufen und zu übertragen. Auf Grund der Datenübertragung ohne direkte Sichtverbindung und der lokalen Datenspeicherung auf Tags (Transpondern) eröffnet sich ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten, die jedoch für jeden Prozess individuell angepasst werden müssen. Dieser Artikel präsentiert einen Ansatz zur Identifizierung spezifischer Einsatzpotenziale im Fertigungsprozess. Der Ansatz beschreibt, wie die Anforderungen an die RFID-Technologie für einen individuellen Fertigungsprozess angepasst werden müssen. Dazu bildet eine fundierte Prozessbetrachtung den ersten Schritt, um Anwendungsfall spezifische Potenziale zu identifizieren. Die Prozessbetrachtung stellt die Basis für die Analysen zur Identifikation bestehender Defizite, verbesserter Prozessleistung und typischer RFID-Ansatzpunkte dar.

Abstract

The RFID technology is considered as an important technology to achieve ubiquitous computing and a nearly fully automatic manufacturing process. The technology enables accurate and real time information about a specific item to be stored, retrieved and communicated. By transmitting data via radio waves and storing data locally on tags, RFID offers a wide field of application that is to be specified for every individual process. This paper presents an approach to identify RFID specific application potentials in manufacturing processes. The ap proach demonstrates how to specify the requirements the RFID technology should meet in an individual manufacturing process. An important step to identify application potentials is a profound process analysis. It is the basis for further analyses to determine existing deficits, arising process performance and typical RFID starting points. Therefore manufacturing processes affect the identification of RFID application potentials.


Prof. Dr.-Ing. Jan C. Aurich, geb. 1964, ist seit 2002 Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation an der Technischen Universität Kaiserslautern (FBK) und Leiter des Centrums für Produktionstechnik Kaiserslautern (CPK). Zuvor war er in verschiedenen leitenden Positionen in Produktion und Entwicklung bei der Daimler AG tätig.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Markus Faltin, geb. 1981, studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Kaiserslautern und International Economics an der Seoul National University, Korea. Seit November 2007 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) tätig.

Dipl.-Ing Felipe A. Gómez Kempf, geb. 1981, studierte Maschinenbau an der Universitat Politècnica de Catalunya, Spanien und Industrial Engineering an der University of Manitoba, Kanada. Seit Januar 2006 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation (FBK) tätig.


References

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Online erschienen: 2017-03-21
Erschienen im Druck: 2010-03-27

© 2010, Carl Hanser Verlag, München

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