Unionsrechtliche Pflicht der Zahlungsdienstleister zum Kundenidentifikator-Namensabgleich – Ökonomische Implikationen und rechtliche Friktionen
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Dennis Fritz
Zusammenfassung
Schon seit der Umsetzung der ersten Zahlungsdiensterichtlinie (PSD) in nationales Recht sind Zahlungsdienstleister nicht mehr verpflichtet, im Überweisungsverkehr einen Kontonummer-Namensabgleich durchzuführen. Mit der Verordnung zur Änderung u. a. der SEPA-Verordnung und – sollte der Unionsgesetzgeber diese ebenfalls verabschieden – der Verordnung über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (PSR) ist ein grundlegender Wandel im Zahlungsdiensterecht verbunden. Danach sind nämlich Zahlungsdienstleister in der Regel verpflichtet, vor der Autorisierung eines Überweisungsauftrags den vom Zahler angegebenen Kundenidentifikator und Namen abzugleichen. Der Beitrag befasst sich mit den genannten europäischen Gesetzgebungsakten. Dabei geht es zum einen um ökonomische Erwägungen, die die Europäische Kommission zu ihren Vorschlägen veranlasst haben. Zum anderen sind die mit den derzeitigen Fassungen verbundenen rechtlichen Probleme zu untersuchen.
© 2024 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH & Co. KG, Aachener Str. 222, 50931 Köln.
Articles in the same Issue
- Cover
- Inhaltsverzeichnis
- Impressum
- Aufsätze
- Der Regierungsentwurf zum KapMuG und die Hypertrophie des Sonderverfahrensrechts
- Unionsrechtliche Pflicht der Zahlungsdienstleister zum Kundenidentifikator-Namensabgleich – Ökonomische Implikationen und rechtliche Friktionen
- Die elektronische Aktie nach dem Zukunftsfinanzierungsgesetz – Eine neue Form der Begebung von Aktien
- The EU market access for third-country undertakings following CRD 6
- Verschärfte Transparenz-Anforderungen an OGAW-Kostenklauseln
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
- Entscheidung im Wortlaut
- Verstoß formularvertraglich vereinbarter Anlagebedingungen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft eines OGAW gegen das Transparenzgebot (hier: Kostenpauschale)
- Literatur
- eWpG – Gesetz über elektronische Wertpapiere mit Börsen-, Prospekt-, Depot-, Schuldverschreibungs-, Aufsichts- und Investmentrecht. Von Stephan Schulz und Karl-Alexander Neumann (Hrsg.).
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- The EU market access for third-country undertakings following CRD 6
- Verschärfte Transparenz-Anforderungen an OGAW-Kostenklauseln
- Rechtsprechung
- Entscheidungen in Leitsätzen
- Entscheidung im Wortlaut
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- Literatur
- eWpG – Gesetz über elektronische Wertpapiere mit Börsen-, Prospekt-, Depot-, Schuldverschreibungs-, Aufsichts- und Investmentrecht. Von Stephan Schulz und Karl-Alexander Neumann (Hrsg.).