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Ökonomische Fundierung von Asset Backed Securities – Mehrwert und Risiken aus institutionenökonomischer Sicht

  • Marcus Sidki
Published/Copyright: August 11, 2017
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Zusammenfassung

Asset Backed Securities (ABS) bestehen auch nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008 fort und werden von Akteuren aus Wirtschaft und Politik als grundsätzlich nützliches Finanzinstrument betrachtet. Nachfolgende Abhandlung liefert innerhalb des Analyserahmens der institutionenökonomischen Agency-Theorie einen Überblick über den wissenschaftlichen Diskussionstand in Theorie und Empirie. Es werden die der Struktur von ABS innewohnenden Probleme (endogene Agency-Problematik), die insbesondere durch die Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008 offensichtlich wurden, diskutiert. Ferner wird der ökonomische Mehrwert von ABS im Sinne einer Verminderung von am Kapitalmarkt regelmäßig auftretenden Agency-Problemen (exogene Agency-Problematik) durch eine Darstellung der wesentlichen theoretischen Überlegungen zur effizienten vertragstheoretischen Ausgestaltung (Security Design) von ABS-Transaktionen und der zugehörigen empirischen Evidenz aufgezeigt. Es zeigt sich, dass ABS-Strukturen unter bestimmten Voraussetzungen positiv auf dem unvollkommenen Kapitalmarkt wirken können. Dazu gehört vor allem die Notwendigkeit eines adäquaten Risikoselbstbehalts an einer ABS-Struktur durch den Transaktionsinitiator, was aus wissenschaftlicher Sicht bereits lange vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise erkannt und hinreichend diskutiert wurde.

Online erschienen: 2017-8-11
Erschienen im Druck: 2017-8-11

© 2017 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH, Aachener Str. 222, 50931 Köln.

Downloaded on 19.2.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.15375/zbb-2017-0405/html
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