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Aktienanleihen: Einordnung als Termingeschäft und Erfordernis schriftlicher Aufklärung?

Zugleich eine Besprechung zu KG, Urt. v. 16. 5.2001 - 29 U 7237/00, ZBB 2001, 360 (in diesem Heft)
  • Jörg Müller
Published/Copyright: October 23, 2015
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Abstract

Nach einer neueren Entscheidung des Kammergerichts ist die Aufklärung des Erwerbers einer Aktienanleihe über die Risiken dieser Anlageform nur wirksam, wenn sie schriftlich erfolgt. In seiner Begründung geht das Gericht davon aus, dass die für StiUbalteroptionsgeschäfte geltenden Grundsätze entsprechend anzuwenden seien. nders als das LG Frankfurt/M. in einer Entscheidung aus dem letzten Jahr scheint das Kammergericht ferner davon auszugehen, ass es sich bei Aktienanleihen um Börsentermingeschäfte handelt. Beide Aspekte haben erhebliche praktische Bedeutung für Emittenten, Banken und Anleger. Der nachfolgende Beitrag geht den insoweit relevanten Fragestellungen nach, wobei auch der soeben vorgelegte Diskussionsentwurf zum Vierten Finanzmarktförderungsgesetz Berücksichtigung findet

Published Online: 2015-10-23
Published in Print: 2001-10-01

© 2015 RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH

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