Reviewed Publication:
Ian Roberts. 2017. The Wonders of Language. Or How to Make Noises and Influence People. Cambridge: Cambridge University Press. 230 S.
Ian Roberts hat in seinen bisherigen Arbeiten wesentliche Beiträge zur historischen Sprachwissenschaft aus generativer Perspektive geleistet. Als Autor von Werken wie Diachronic Syntax (Roberts 2007) oder Syntactic Change: A Minimalist Approach to Grammaticalization (Roberts & Roussou 2003) ist er auch theorieübergreifend einer großen Leserschaft bekannt. Mit dem vorliegenden Band legt er ein allgemeines Werk über Sprache vor, das sich an interessierte Laien und Studierende richtet. Der Klappentext verspricht dem Leser eine stimulierende Einführung in die zentralen Entdeckungen und Theorien der Sprachwissenschaft. Wer allerdings erwartet, dass Roberts in The Wonders of Language Sprache und Sprachwissenschaft aus seiner persönlichen Perspektive heraus einem breiteren Publikum zugänglich macht, muss feststellen, dass der Zweck des Buches ein ganz anderer ist: In Aufbau und Inhalt entspricht das Buch einer kurzen Einführung in die englische Sprachwissenschaft, in der Roberts bestehende Ideen erklärt, als Forscher aber nicht in Erscheinung tritt.
In Anlehnung an bewährte Einführungswerke wie Fromkin et al. (2000) werden die Themen Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik nacheinander abgearbeitet, bevor in vier weiteren Kapiteln Historische Sprachwissenschaft, Soziolinguistik, Psycholinguistik und Sprachtypologie diskutiert werden. Technische Begriffe erscheinen im Fettdruck und finden sich im Glossar am Ende des Buches wieder. Das einzige Merkmal, in dem sich The Wonders of Language von vergleichbaren Übersichten unterscheidet, ist der gewählte Ton, der bewusst locker gehalten ist und der sich im Titel bereits andeutet. Roberts spricht den Leser häufig direkt an („Read this sentence aloud slowly and carefully“, S. 6), liefert humoristische Einschübe („Ever heard the joke about the plastic surgeon who sat in front of the fire and melted?“, S. 51) und bewertet auch selbst die vorgestellten Ideen („This is where you scale the summit of linguistics, and I hope you’ll find the effort worth it. The view from the top is pretty impressive“, S. 81). Der Anspruch des Buches ist es also, eine leicht zu lesende Einführung in die Grundkonzepte der Sprachwissenschaft zu liefern.
Wer bereits mit Werken wie Fromkin et al. (2000), Akmajian et al. (2001) oder Finegan (2015) gearbeitet hat, wird in The Wonders of Language eine sehr ähnliche Auswahl von sprachwissenschaftlichen Konzepten finden. Das Kapitel zur Phonetik führt durch die englischen Konsonanten und Vokale der IPA-Tabelle. Das Phonologiekapitel behandelt distinktive Merkmale, phonologische Regeln, Allophonie und natürliche Klassen. Das folgende Kapitel zur Morphologie liefert Definitionen von Derivation, Flexion, Wortbildungsprozessen und Allomorphie. Die Vorstellung der syntaktischen Konzepte widmet sich Wortklassen, Konstituentenstruktur und Phrasenstrukturregeln. Das Kapitel zur Semantik präsentiert Grundbegriffe der propositionalen Logik. Die darauf folgende Diskussion der Pragmatik behandelt Austins Sprechakttheorie und die Konversationsmaximen nach Grice. Die historische Sprachwissenschaft wird anhand der ersten und zweiten germanischen Lautverschiebung vorgestellt, anschließend diskutiert Roberts einige Aspekte der komparativen Methode. Das darauf folgende Kapitel führt in die Soziolinguistik ein, indem klassische Arbeiten von Labov und Trudgill kurz referiert werden. Das Kapitel zur Psycholinguistik präsentiert zunächst verschiedene Typen der Aphasie und widmet sich dann dem Erstspracherwerb. Hier werden Konzepte wie die Universalgrammatik und die Möglichkeit angeborenen Sprachwissens behandelt. Im letzten Kapitel werden typologische Konzepte wie Wortstellung, implikative Universalien und Serialisierung diskutiert.
Mit dieser Auswahl hält sich Roberts eng an den Kanon von Themen, der üblicherweise in Einführungskursen vorgestellt wird. Je nach Präferenz und persönlicher theoretischer Überzeugung variiert diese Auswahl natürlich im Einzelfall. So wäre im Semantikkapitel auch eine Vorstellung der Prototypensemantik nach Rosch oder der Rahmensemantik nach Fillmore denkbar gewesen. Viele Einführungswerke stellen den Klassikern der Pragmatik Konzepte der Konversationsanalyse gegenüber. In Diskussionen des Erstspracherwerbs finden häufig die einschlägigen Arbeiten von Tomasello und Lieven Erwähnung. Bei einem so schmalen Buch wie dem vorliegenden ist es klar, dass nicht alle möglichen Themen zur Sprache gebracht werden können. Als Kritikpunkt sei aber angemerkt, dass auch in dem gewählten, kurzen Format die Berücksichtigung einiger neuerer Ideen durchaus wünschenswert gewesen wäre.
In der Erklärung der Konzepte beweist sich Roberts als erfahrener Lehrer, der genau weiß, welche Aspekte Studierenden zunächst Probleme bereiten. Die Diskussion ist jederzeit gut verständlich und es gelingt dem Verfasser, komplizierte Dinge einfach darzulegen, ohne sie zu vereinfachen. In diesem Sinne eignet sich The Wonders of Language gut als begleitende Lektüre in einem sprachwissenschaftlichen Einführungskurs. Roberts liefert eine dichte, aber dennoch leicht lesbare Übersicht von ausgewählten linguistischen Grundkonzepten. Als Basistext ist das Buch nicht gedacht, da es sich in seiner Kürze explizit als Appetitanreger und nicht als Hauptmahlzeit versteht. Ob The Wonders of Language sich allerdings bei interessierten Laien in dieser Funktion bewährt, darf bezweifelt werden. Zu dicht ist die Anzahl technischer Begriffe, zu wenig zieht sich ein narrativer roter Faden durch die Liste der eilig abgearbeiteten Themen. Der Ton soll für Lockerheit sorgen, driftet aber von Zeit zu Zeit ins Joviale ab, wie etwa in „Pretend you’re a snake and just say the longest ‘s’ you can: [sssssssssssssss]” (S. 8). Insgesamt ergibt sich so der Eindruck, dass The Wonders of Language gleichzeitig zur Unterhaltung und zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfung im Anglistikstudium dienen soll. Das zweite Ziel wird zweifellos erreicht, das erste nur bedingt.
Diese Kritik muss allerdings etwas relativiert werden: Bei Lesern mit einem sprachwissenschaftlichen Hintergrund hat es The Wonders of Language sicherlich schwer zu überzeugen, weil man sich eigentlich ein anderes Buch von Ian Roberts gewünscht hätte. Wie eingangs bereits gesagt, zeichnet Roberts verantwortlich für ein beeindruckendes Forschungsprogramm zum Sprachwandel, das es mehr als verdient hätte, allgemeinverständlich aufbereitet und einem interessierten Publikum vorgestellt zu werden. Ihm und den Herausgebern bei Cambridge University Press sei ein solches Projekt wärmstens ans Herz gelegt.
Literatur
Akmajian, Adrian, Richard A. Demers, Ann K. Farmer & Robert M. Harnish. 2001. Linguistics: An Introduction to Language and Communication. 5. Aufl. Cambridge: MIT Press. 10.7551/mitpress/4252.001.0001Search in Google Scholar
Finegan, Edward. 2015. Language. Its Structure and Use. 7. Aufl. Stamford: Cengage Learning.Search in Google Scholar
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© 2017 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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