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Ulrike Haß & Petra Storjohann (Hg.). 2015. Handbuch Wort und Wortschatz (Handbücher Sprachwissen 3). Berlin, Boston: De Gruyter. xii, 531 S.

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Published/Copyright: March 9, 2017

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Ulrike Haß & Petra Storjohann (Hg.). 2015. Handbuch Wort und Wortschatz (Handbücher Sprachwissen 3). Berlin, Boston: De Gruyter. xii, 531 S.


Auf etwas über 500 Seiten versammelt dieses Handbuch 21 Beiträge zu verschiedenen Themenkomplexen, die mit der Einheit „Wort“ zu tun haben; hinzu kommt ein einleitendes Vorwort der Herausgeberinnen, in dem der Zusammenhang der Beiträge und ihre Gliederung erläutert werden. Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt, die mit „Wortschätze“ (drei Beiträge), „Wörter und ihre Umgebungen“ und „Das einzelne Wort“ (je neun Beiträge) überschrieben sind. Sie umfassen ein Spektrum an höchst unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten, die im Folgenden nur grob skizziert und nicht wirklich besprochen werden können.

Das Kapitel „Wortschätze“ soll nach den Worten der Herausgeberinnen vermitteln, „wie komplex die Beschäftigung mit Wortschatz im Allgemeinen ist“ (S. viii). Es beginnt mit Ulrich Schnörchs Aufsatz „Wortschatz“, der eine Begriffsbestimmung dieser Bezeichnung vornimmt und sodann „Acht Leitfragen für die Konstruktion von Wortschätzen“ nachgeht. Hieran schließt sich „Wortschatzerwerb“ von Kerstin Leimbrink an, die sowohl den Erst- als auch den Zweitspracherwerb sowie ihre mögliche schulische Förderung betrachtet.

Eine Tabelle im Anschluss an den Aufsatz fasst den Wortschatzerwerb von der frühen Kindheit bis zum späten Schulalter (Sekundarstufe und DaZ/DaF) zusammen. Im Falle von DaZ/DaF wird die „Modellierung eines neuronalen bilingualen Lexikons bei Speicherung in separaten Netzwerken“ (S. 49) postuliert – was allerdings aus dem Text selbst nicht hervorgeht und was ja auch nicht ganz unumstritten ist (cf. etwa die Ergebnisse von Thierry & Wu 2007).

„Das Wort in der Netzkommunikation“ von Torsten Siever bildet den dritten Beitrag. Siever betrachtet Anglizismen und deren Integration, exemplarisch dargestellt an der Entwicklung des Genitivs von Internet, stellt jedoch zu Recht die Existenz einer „Internetsprache“ in Frage und befasst sich in der Folge mit Merkmalen einzelner Kommunikationsformen im Netz, wie Wikipedia-Artikeln, Tweets oder Kommentaren auf Flickr, aber auch mit SMS-Nachrichten, die mit korpuslinguistischen Methoden analysiert werden. Das Ergebnis entspricht der Annahme, dass von einer einheitlichen Internet-Varietät nicht die Rede sein kann.

Im Kapitel „Wörter und ihre Umgebungen“ geht es um Wörter als diskurslinguistische Einheiten im weitesten Sinne sowie als Textelemente mit verschiedenen Funktionen. Es beginnt mit einem Artikel von Derya Gür-Şeker, der zugleich als Einleitung zum Kapitel dient und die Grundlagen wie auch das Erkenntnisinteresse einer diskurslinguistischen Untersuchung von Wörtern behandelt. Daran schließt sich der Beitrag von Ulrich Schmitz „Das Wort in der Sehfläche“ an, der das Zusammenwirken von Text- und Bildelementen auf Plakaten, Haltestellenschildern oder Buchumschlägen, aber auch auf Stadtplänen und Gebrauchsanweisungen bis hin zu mehreren geöffneten Fenstern auf einem Computer-Bildschirm oder Hyperlinks thematisiert. Zu seinen Schlussfolgerungen gehört, dass Wörter auf Sehflächen „zum isolierenden Sprachtypus“ neigen (S. 125) – womit allerdings nur gemeint ist, dass Determinativkomposita wie Fern Universität (Haltestellenschild) oder Treib Land (Buchumschlag) nicht zusammengeschrieben werden.

„Das Wort und die Kreativität der Literatur“ lautet der Titel des Beitrags von Volker Harm. Hier geht es um die „Konstitution einer textspezifischen Wortbedeutung“ (S. 129) in lyrischen Texten, denen sich der Autor mit framesemantischen Ansätzen annähert. Den Anschluss bildet Kirsten Adamzik mit dem Beitrag „Das Wort im Text“, in dem sie ein an Saussures parole-Begriff orientiertes Verständnis von Text der textgrammatischen Sichtweise des Textes als übergeordneter Beschreibungsebene gegenüberstellt und schließlich verschiedene Perspektivierungen von Texten „als Folgen, Netze und Mengen von Wörtern“ (S. 164) bespricht. Der nachfolgende Beitrag von Wolfgang Imo „Das Wort im Satz“ befasst sich mit ähnlichen Fragestellungen. Imo ist einer der wenigen, der das Problem der Wortdefinition und ihrer Anwendung genauer behandelt, indem er dialogische Sequenzen in SMS, CMC und auch in gesprochener Sprache einschließlich der dort verfügbaren prosodischen Informationen analysiert. Dabei werden auch SMS-typische Kürzel wie Glg (sic!) als mögliche Wörter betrachtet. Zusammenfassend kommt der Autor zu dem Schluss, dass nicht nur „schon lange bestehende Fragen der Wort- und Wortartdefinition weiter ungelöst“ bleiben, sondern dass „[d]urch die Arbeit mit authentischem Datenmaterial [...] noch weitere offene Fragen hinzu[kommen]“ (S. 197).

Um „Feste Wortgruppen/Phraseologie“ geht es in den folgenden beiden Beiträgen. Cyril Belica und Rainer Perkuhn untersuchen „Kollokationen und syntagmatische Muster“ am Beispiel der Kollokation Zähne putzen (vs. mögliche andere Kombinationen wie Gebiss waschen oder Beißerchen bürsten), die zugleich als Beispiel für die im Text angestellten Übersetzungsvergleiche dient. Als zweites Beispiel wird die Verteilung des Adjektivs blond (S. 218–222) in Korpora und dessen mehr oder minder direkte Nähe zum Lemma Haare betrachtet. „Phraseme“ lautet der Titel des zweiten Phraseologie-Beitrags von Ken Farø, der mit einer Definition des Begriffs „Phrasem“ beginnt und zwischen substanziellen Phrasemen (mit fester Form) und schematischen Phrasemen (wie in Tag für Tag, Schritt für Schritt) unterscheidet. Zu Letzteren rechnet Farø auch Fälle wie Friede den Hütten, die er als Phraseoschablonen des Typs [Sbst.DE-VB] [ARTDEF] [OBJDAT] analysiert. Abgesehen von der Frage, ob man ein Substantiv wie Friede als Deverbativum auffassen kann, stellt sich hier natürlich das grundlegende Problem der Abgrenzung: Wann liegt ein syntagmatisches Muster, wann eine Phraseoschablone vor – oder anders gefragt: Müsste so gesehen nicht auch so etwas wie S-V-O als Phraseoschablone betrachtet werden?

„Sinnrelationale Wortschatzstrukturen: Synonymie und Antonymie im Sprachgebrauch“ lautet der Titel des Beitrags von Petra Storjohann, in dem es um Sinnrelationen als dynamische (nicht fixierte) Phänomene geht. Ausgehend von einer ausführlichen Kritik an merkmalsemantischen Bedeutungsbeschreibungen werden korpuslinguistische und kognitiv-experimentelle Ansätze vorgestellt. Insgesamt hat der Text den Charakter einer Einführung.

Carita Paradis’ Aufsatz „Meanings of words: Theory and application“ ist als zwölfter der einzige englischsprachige Beitrag des Bandes. Die Autorin erklärt:

„The title of the chapter is deliberately formulated as the meaning of words rather than word meanings because in LOC [i. e. Lexical Meaning as Ontologies and Construals, E.H.] words do not have meanings; words evoke meanings when they are used in speech and writing” (S. 274; Hervorheb. i. O.).

Diese Erläuterung macht bereits deutlich, worum es in dem Beitrag geht: um die Vorstellung des LOC-Ansatzes, der nicht nur auf die Bedeutungsbeschreibung, sondern beispielsweise auch auf Wortklassenbeschreibungen angewandt wird.

Das dritte Kapitel des Buches, das mit „Das einzelne Wort“ überschrieben ist, fokussiert auf korpuslinguistische Fragestellungen. Es beginnt mit Lothar Lemnitzers und Kay-Michael Würzners Beitrag „Das Wort in der Sprachtechnologie“, in dem etwa Begriffe wie Type, Token, Lemma und Lexem oder auch der Unterschied zwischen freien und gebundenen Morphemen ausführlich erläutert werden; abermals also ein eher einführender Text. Bedauerlicherweise enthält er eine falsche Definition: „Die Verbindung von zwei und mehr Morphemen wird als Wortbildung bezeichnet“ (S. 305) – aber Morphemverbindungen wie in Kind-er-n werden gewöhnlich nicht als Derivation, sondern als Flexion angesehen. Christine Römer geht in ihrem Artikel „Die Elemente des Worts“ von der Annahme aus, dass „sowohl die monomorphe­mischen und komplexen Wörter (bspw. Haus und anfahren) als auch die Wortwurzeln (bspw. fahr-) und die Affixe (bspw. -en, an-) sowie die idiosynkratischen Wörter und Wendungen (bspw. Himbeere und wissen wo Barthel den Most holt)“ (S. 321f.) als Lexikoneinträge im mentalen Lexikon gespeichert sind und dass sowohl Produktion als auch Rezeption mit diesen Elementen operieren.

Claudia M. Riehls Beitrag „Besondere Wörter I: Lehnwörter, Neu-Wörter“ und Thorsten Roelckes Aufsatz „Besondere Wörter II: Fachwörter, Termini“ behandeln spezifische Elemente des Wortschatzes und zeichnen u. a. den Weg von Fremdwörtern ins Deutsche oder die Struktur von Fachwortschätzen nach. Als „Besondere Wörter III“ hat der Beitrag von Melani Schröter „Schlagwörter in der öffentlich-politischen Auseinandersetzung“ zum Thema. Schröter untersucht Charakteristika und Arten von Schlagwörtern sowie die methodische Herangehensweise zur Analyse derselben, wobei die Diskursforschung zur Analyse mit herangezogen wird.

Nanna Fuhrhop und Franziska Buchmann behandeln „Das Wort in der (Recht-)Schreibung“. Dabei sprechen sie zunächst das Verhältnis von graphematischem, phonologischem und morphologischem Wort an und thematisieren dann ausführlich die Funktionsweise von Wortzeichen – wobei mit Letzteren nicht etwa Logogramme (wie im Chinesischen), sondern der Abkürzungspunkt, der Divis und der Apostroph gemeint sind.

Ruth Maria Mell („Das Wort in der Sprachkritik“) diskutiert den Begriff „Sprachkritik“ und zeigt dann an Beispielen wie dem „Unwort des Jahres“, der feministischen Sprachkritik oder auch der Kritik am Fremdwortgebrauch auf, wie einzelne Wörter in den Fokus der Sprachkritik geraten können. In Oliver Pfefferkorns Beitrag „Das Wort und seine Geschichte“ werden sowohl lautlicher als auch semantischer Wandel erläutert; er wäre auch als Einführungstext in das Thema geeignet gewesen. Der Beitrag endet mit einem Hinweis auf die Wichtigkeit von historischen Korpora.

„Das Wort in der Lexikografie“ von Ulrike Haß bildet den letzten Beitrag des Bandes. Sie stellt verschiedene Darstellungsoptionen, die sich für Lexika bieten, im Zusammenhang mit den sich jeweils daraus ergebenden Problemen vor. Zusammenfassend betont die Autorin jedoch nachdrücklich, dass die Vorteile, die Wörterbücher bieten, gegenüber den notwendig mit ihnen verbundenen Nachteilen überwiegen.

Insgesamt bietet der Sammelband einen Überblick über die verschiedenartigsten Fragestellungen und Herangehensweisen, die mit den Begriffen „Wort“ und „Wortschatz“ zu tun haben. Wie ein roter Faden ziehen sich korpuslinguistische Fragestellungen durch den ganzen Band. Ein wenig schade ist, dass kein einziger Beitrag sich zentral mit dem Problem beschäftigt, was ein Wort eigentlich ist und wie man es definieren könnte. Natürlich kann als bekannt vorausgesetzt werden, dass es auf diese Frage keine befriedigende Antwort gibt. Dennoch hätte man sich von einem Handbuch Wort und Wortschatz eigentlich erhofft, dass es auch einen Artikel „Wort“ enthielte, in dem der Stand der Forschung zu diesem Thema aufgearbeitet wird – idealerweise sprachübergreifend, zumindest aber doch in Bezug auf das Deutsche.

Literatur

Thierry, Guillaume & Yan Jing Wu. 2007. Brain potentials reveal unconscious translation during foreign-language comprehension. In: PNAS 104/30, 12530–12535.10.1073/pnas.0609927104Search in Google Scholar

Published Online: 2017-3-9
Published in Print: 2017-12-4

© 2017 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

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