Die actio pro socio im Personengesellschaftsrecht
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Holger Fleischer
and Lars Harzmeier
Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag spürt der actio pro socio im Personengesellschaftsrecht auf breiter historischer und rechtsvergleichender Grundlage nach. Er zeigt auf, wie sich der dogmatisch-konzeptionelle Wandel im Vorstellungsbild der Personengesellschaften en miniature auf das Verständnis der Gesellschafterklage ausgewirkt hat. Behandelt werden unter anderem die dogmatischen Grundlagen der actio pro socio, ihr Verständnis als primärer Rechtsbehelf oder subsidiäres Hilfsrecht sowie die Fragen ihrer Erstreckung auf Drittansprüche, ihrer Abdingbarkeit und ihrer möglichen Kodifizierung.
Abstract
This paper explores the trajectories of the actio pro socio in partnership law on a broad comparative and historical basis. It analyses how the evolving perceptions of partnerships have, over time, changed the actio pro socio’s character and legal nature. Particular attention is given to its doctrinal foundations, its conception as a primary oder subsidiary remedy and its scope. Further topics include its potential waiver and suggestions for codification.
© 2017 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
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- Gesellschafterhaftung bei Umwandlung einer GmbH in eine GbR
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