Medien – Körper – Geschlecht
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Edited by:
Birgitt Riegraf
, Dierk Spreen and Sabine Mehlmann
About this book
Die westliche Moderne hat eine Gesellschaft erschaffen, in deren Zentrum der Anspruch auf Emanzipation steht. Diese Freisetzungsprozesse erweisen sich jedoch als ambivalent: Einerseits produziert die gewonnene Freiheit Unsicherheit, andererseits entstehen neue Kontrollkreisläufe und subjektivierende Machtdispositive. Auch die Geschlechterordnung unterliegt diesen Prozessen. Die Kategorien »männlich«/»weiblich« verweisen immer weniger auf »natürliche« soziale Orte und Rollen. Die Beiträge des Bandes forschen Prozessen nach, in denen Selbst- und Körperbilder, Rollen, Normen und Handlungsweisen (re-)produziert werden. Dabei erweist sich, dass diese Prozesse in einem komplexen Verhältnis zu medialen Darstellungen und Diskursen stehen.
Author / Editor information
Birgit Riegraf (Dr. phil.) ist Professorin für Allgemeine Soziologie an der Fakultät für Kulturwissenschaften und Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Qualitätsmanagement der Universität Paderborn. Ihre Forschungsgebiete sind Theorien und Methodologie der Frauen- und Geschlechterforschung, Organisations-, Arbeits- und Industriesoziologie, Gerechtigkeits- und Staatsforschung.
--- Contributor: Dierk SpreenDierk Spreen (PD Dr. phil.), geb. 1965, ist Soziologe und Projektleiter am Institut für Organisationskommunikation der Universität der Bundeswehr München. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Kommunikation, Politische Ökonomie, Sicherheit & Militärsoziologie, Raumfahrt, Ethik der Automation und Cyborgkultur.
--- Contributor: Sabine MehlmannSabine Mehlmann (Dr. phil.), Sozialwissenschaftlerin, ist Programmkoordinatorin des Gleichstellungkonzepts im Büro der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Biopolitik, Männlichkeitsforschung, Bildung und Geschlecht.
Reviews
Besprochen in:
GMK-Newsletter, 1 (2013)
GMK-Newsletter, 3 (2013)
Impu!se, 80 (2013)
Supplementary Materials
Topics
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Frontmatter
1 -
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Inhalt
5 -
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Einleitung
7 -
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Das Maß aller Dinge
19 -
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Wie man auf »780/800 fuckability« kommt
37 -
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Abstrakter Expressionismus und performative Mittelschichtgesellschaft
51 -
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Subjektivierung durch Normalisierung
73 -
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»Risikobereit, flexibel und exzellent«
89 -
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Handlungsfähigkeit
107 -
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Mediatisierte Multituden
117 -
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Geschlechtliche Ungleichheitslagen und gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen
137 -
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Biographie als Pathographie
155 -
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Das mann-menschliche Individuum
177 -
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Gemeinschaft – Rassismus – Biopolitik
201 -
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»White men build cities, red men build sons«
217 -
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Der Afghanistankrieg als diskursives Kampffeld
235 -
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Entgrenzung der Gewalt
257 -
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Autorinnen und Autoren
285 -
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Backmatter
288