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Mikropoetik
Über dieses Buch
Die Mikrogramme Robert Walsers scheinen nahezu unlesbar. Die Schrift ist derart klein, dass sie einst für eine Geheimschrift gehalten wurde. Inzwischen sind die Texte transkribiert – doch das Rätsel bleibt. Kirsten Scheffler formuliert einen neuen Zugang zum ästhetischen Faszinosum des »Bleistiftgebiets«, von dem der Autor selbst erst 1927 sprechen wird. Doch bereits in der Kurzprosa, die während des Ersten Weltkriegs entstand, finden sich semantische Spuren. Die Lektüre einzelner Texte zeigt den Eintrag der ›Materialität‹ von Schrift und bildender Kunst – und die existentiellen Erschütterungen, die zu dieser Mikropoetik nicht ohne Mikropolitik führen sollten.
Information zu Autoren / Herausgebern
Kirsten Scheffler (Dr. phil.) studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und arbeitete im Bereich von Presse, Werbung, Theater und Kulturmanagement. Sie war beteiligt am Forschungsprojekt »Wahn – Wissen – Institution« und zuletzt Lehrbeauftragte der Universität Witten/Herdecke in der Fakultät des Studium fundamentale. Sie lebt in Berlin.
Rezensionen
»Novalis ist ein ebenso häufig zitierter Gewährsmann wie Friedrich Schlegel mit seinen poetologischen Überlegungen. Doch ebenso souverän bewegt sich die Autorin durch das Oeuvre von Max Brod, Walter Benjamin, Else Lasker-Schüler oder Franz Blei.
Eine insgesamt intensive, entlegene Literatur rezipierende Studie zu Walsers Werk.«
Zusatzmaterial
Fachgebiete
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Frontmatter
1 -
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Inhaltsverzeichnis
5 -
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Vorwort: Die Schwelle der Zeichenbildung
11 -
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I. Traumgespinste, Schriftgespinste
23 -
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II. Schrift, Miniatur und Präfiguration
63 -
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III. Hieroglyphen
111 -
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Relais: Sigmund Freuds Das Unheimliche
159 -
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IV. Texte als »gebundene Hieroglyphen
165 -
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V. Macht der Substitution – Poetik der Transposition
199 -
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VI. Zwischenreiche der Artikulation
247 -
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VII. Konsignationen: »Das Schreiben scheint vom Zeichnen abzustammen
269 -
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VIII. »Abstraction« (Paul Klee)
309 -
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IX. Imprimatur der Bilder
337 -
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X. Die Signatur des Pazifismus
371 -
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Relais: Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief
385 -
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XI. »Brouillon«
397 -
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Relais: Trauma und Fetisch
445 -
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XII. West-östliche Elemente
449 -
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XIII. Das letzte Prosastück
469 -
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Nachwort: Die Stimmen des Imaginären
477 -
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Literaturverzeichnis
489 -
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Danksagung
511 -
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Backmatter
512