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The Contractualisation of the Citizen – on the transformation of obligation into freedom

  • Niels Åkerstøm Andersen EMAIL logo
Published/Copyright: May 26, 2016
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Zusammenfassung

Zeit einiger Zeit findet im öffentlichen Sektor eine Entwicklung statt, die mit dem Schlagwort des Vertrags bezeichnet werden kann; gekennzeichnet ist diese Entwicklung zunächst durch Ausgliederung und neuerdings durch die Entwicklung interner Verträge. Die neueste Form stellen Verträge zwischen der Verwaltung und den Bürgern dar, bei denen diese sich zu einer aktiven Teilnahme an der Definition des Bürgers selbst verpflichten. In Dänemark werden zum Beispiel Verträge zwischen Sozialbehörden und alleinerziehenden Müttern geschlossen, die das Verhalten als Mutter betreffen, das Sexualleben, die Lebenspartner, die Eßgewohnheiten etc. Der Beitrag untersucht die unterschiedlichen Formen der Bürgerverträge und stellt die Frage, welche fundamentaleren Werte und Kategorien tangiert werden (z.B. Freiheit), wenn das Verhältnis von Verwaltung und Bürger in Vertragsform gegossen wird. Der Artikel weist auf eine Reihe bemerkenswerter Paradoxien in der skizzierten Entwicklung hin; insbesondere demonstriert er, daß die neuen Bürgerverträge einen Versuch darstellen, Freiheit zu einer Pflicht zu machen.

Online erschienen: 2016-5-26
Erschienen im Druck: 2004-11-1

© 2004 by Lucius & Lucius, Stuttgart

Downloaded on 12.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/sosys-2004-0207/html
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