Tanz in den selbständigen evangelisch-lutherischen Kirchen
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Christoph Barnbrock
Prof. Dr. Christoph Barnbrock ist seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie an der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel.
Zusammenfassung
Dieser Aufsatz zeichnet zunächst am Beispiel zweier Theologen aus dem 19. Jahrhundert aus dem Bereich selbständiger evangelisch-lutherischer Kirchen die theologische Begründung für eine grundsätzliche Kritik an Gesellschaftstänzen nach. In einem zweiten Schritt werden Gründe dafür erhoben, dass sich die Position zur genannten Praxis innerhalb der heutigen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegend geändert hat. In einem Ausblick werden Aspekte in den Blick gerückt, die aus den theologischen Anfragen des 19. Jahrhunderts auch für heutige Diskurse noch bedenkenswert erscheinen.
Abstract
By looking at two nineteenth-century theologians from independent Lutheran churches the article explores the theological basis of a fundamental criticism of ballroom dancing. A second part charts the reasons why the Independent Evangelical-Lutheran Church (SELK) reversed its position in the second half of the twentieth century. Finally we ask what aspects of the theological exploration in the nineteenth century are still pertinent for today’s discussions.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. Christoph Barnbrock ist seit 2011 Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie an der Lutherischen Theologischen Hochschule Oberursel.
© 2025 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Titelseiten
- Editorial
- Tanz
- Artikel
- Tanzspiritualität heute
- Tanz in den selbständigen evangelisch-lutherischen Kirchen
- On the Body and Liturgical Practices
- Tanzkritik im Pietismus
- Der liturgische Tanz in der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche
- Zwei Schritte vor, einer zurück
- Die Christliche Arbeitsgemeinschaft Tanz in Liturgie und Spiritualität e.V. stellt sich vor
- Rezension
- Anne Käfer, Christian Neddens, Tobias Schütze und Gilberto da Silva, Hg., Unter einem Christus sein! Und streiten? Über Taufe und Anerkennung in ökumenischer Absicht, Lutherische Theologie im Gespräch 5 (Leipzig: EVA, 2024), 179 S., EUR 34,00, ISBN 978-3-374-07545-4.
- Hans-Georg Link und Josef Wohlmuth, Hg., Attraktive Fremdheit Gottes. Das Ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (325–2025), ausgelegt von Mitgliedern des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises, mit einem Geleitwort von Heinrich Bedford-Strohm (Leipzig: EVA; Paderborn: Bonifatius, 2024), 287 S., EUR 24,00, ISBN 978-3-374-07583-6; 978-3-98790-049-5.
- Christian Koch, Die Oxford-Bewegung und ihre Historiographie. Eine Analyse der geschichtlichen Konstruktion konfessioneller Identität im Traktarianismus, BHTh 206 (Tübingen: Mohr Siebeck, 2024), 568 S., EUR 139,00, ISBN 978-3-16-163371-3.
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