Ein althochdeutscher ›Spruch vom Weltanfang‹
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Abstract
Rather than presenting the so-called ›Wessobrunner Gebet‹ under its manuscript ›title‹ De poeta, today’s critics usually refer to the text as ›Wessobrunner Gebet‹ or ›Wessobrunner Schöpfungsgedicht‹. Both titles are misleading. However, regardless of its reception history, it is worthwhile analyzing the text in light of the form and genre traditions implicated by its modern titles. This essay offers a new perspective on the poetic, generic, and conceptual location of the ›Wessobrunner Gebet‹ in Old High German literary history.
Anmerkung: Die hier vorgestellten Überlegungen gehen auf ein von Julia Gold und Christoph Schanze im Sommersemester 2016 in Gießen veranstaltetes Seminar zurück, in dessen Rahmen Mathias Herweg einen anregenden Gastvortrag hielt und die Seminarteilnehmerin Lisa Sophie Meyer-Almes eine ebenso kritische wie inspirierende Rückmeldung beitrug, die letztlich den Anstoß für diesen Aufsatz gegeben hat. Der Vortrag von Mathias Herweg ist inzwischen publiziert (vgl. Herweg [Anm. 8]).
© 2018 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Aufsätze
- Ein althochdeutscher ›Spruch vom Weltanfang‹
- Überwundern – überwilden
- Hybride Zeiten
- Ikonische Prägnanz von Schrift und die Prägung der Überlieferung
- Besprechungen
- Markus Denkler, Stephan Elspaß, Dagmar Hüpper u. Elvira Topalović (Hgg.): Deutsch im 17. Jahrhundert. Studien zu Sprachkontakt, Sprachvariation und Sprachwandel. Gedenkschrift für Jürgen Macha
- Eckhard Meineke: Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung
- Cinzia Russi (ed.): Current trends in historical sociolinguistics
- Martina Feichtenschlager: Entblößung und Verhüllung. Inszenierungen weiblicher Fragilität und Verletzbarkeit in der mittelalterlichen Literatur
- Susanne Bernhardt: Figur im Vollzug. Narrative Strukturen im religiösen Selbstentwurf der Vita Heinrich Seuses
- Natalija Ganina: ›Bräute Christi‹. Legenden und Traktate aus dem Straßburger Magdalenenkloster. Edition und Untersuchungen
- Andrea Voß: Reisen erzählen. Erzählrhetorik, Intertextualität und Gebrauchsfunktionen des adligen Bildungsreiseberichts in der Frühen Neuzeit
Artikel in diesem Heft
- Titelseiten
- Aufsätze
- Ein althochdeutscher ›Spruch vom Weltanfang‹
- Überwundern – überwilden
- Hybride Zeiten
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- Besprechungen
- Markus Denkler, Stephan Elspaß, Dagmar Hüpper u. Elvira Topalović (Hgg.): Deutsch im 17. Jahrhundert. Studien zu Sprachkontakt, Sprachvariation und Sprachwandel. Gedenkschrift für Jürgen Macha
- Eckhard Meineke: Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung
- Cinzia Russi (ed.): Current trends in historical sociolinguistics
- Martina Feichtenschlager: Entblößung und Verhüllung. Inszenierungen weiblicher Fragilität und Verletzbarkeit in der mittelalterlichen Literatur
- Susanne Bernhardt: Figur im Vollzug. Narrative Strukturen im religiösen Selbstentwurf der Vita Heinrich Seuses
- Natalija Ganina: ›Bräute Christi‹. Legenden und Traktate aus dem Straßburger Magdalenenkloster. Edition und Untersuchungen
- Andrea Voß: Reisen erzählen. Erzählrhetorik, Intertextualität und Gebrauchsfunktionen des adligen Bildungsreiseberichts in der Frühen Neuzeit