Hybride Zeiten
Abstract
Not only the postmodern era is characterized by manifold, contradictory, and hybrid temporalities. Earlier epochs were already marked by temporal and medial pluralities. Examining these pluralities expands both our knowledge of the past and of the present. The 15th and 16th centuries are particularly suitable for this. This period sees not only spatial expansion, religious diversification and media restructuring. It also sees temporal changes: a growing presence of measured time, rigorous time management, and the formation of a notion of time independent from the Aristotelian tradition. In particular, literature and the arts – in new media forms – explore the whole range of temporal semantics and dynamics, and play their part in pluralizing and hybridizing the idea of time, largely shaped by Christian models of salvation history.
Anmerkung: Das hier vorgestellte Projekt, an der Universität Zürich angesiedelt, wird ab 2018 vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert.
© 2018 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston
Articles in the same Issue
- Titelseiten
- Aufsätze
- Ein althochdeutscher ›Spruch vom Weltanfang‹
- Überwundern – überwilden
- Hybride Zeiten
- Ikonische Prägnanz von Schrift und die Prägung der Überlieferung
- Besprechungen
- Markus Denkler, Stephan Elspaß, Dagmar Hüpper u. Elvira Topalović (Hgg.): Deutsch im 17. Jahrhundert. Studien zu Sprachkontakt, Sprachvariation und Sprachwandel. Gedenkschrift für Jürgen Macha
- Eckhard Meineke: Substantivkomposita des Mittelhochdeutschen. Eine korpuslinguistische Untersuchung
- Cinzia Russi (ed.): Current trends in historical sociolinguistics
- Martina Feichtenschlager: Entblößung und Verhüllung. Inszenierungen weiblicher Fragilität und Verletzbarkeit in der mittelalterlichen Literatur
- Susanne Bernhardt: Figur im Vollzug. Narrative Strukturen im religiösen Selbstentwurf der Vita Heinrich Seuses
- Natalija Ganina: ›Bräute Christi‹. Legenden und Traktate aus dem Straßburger Magdalenenkloster. Edition und Untersuchungen
- Andrea Voß: Reisen erzählen. Erzählrhetorik, Intertextualität und Gebrauchsfunktionen des adligen Bildungsreiseberichts in der Frühen Neuzeit
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