Article Open Access

Ländersteckbrief: Israel

  • Bibliotheksinspektoranwärter

    EMAIL logo
Published/Copyright: January 29, 2022
Become an author with De Gruyter Brill

Zusammenfassung

Auf wenigen Seiten wird die bibliothekarische Situation des Landes Israel beschrieben. Nach einem historischen Abriss werden die verschiedenen Bibliothekstypen vorgestellt. Neben der Nationalbibliothek und den Wissenschaftlichen Bibliotheken wird auch das System der Öffentlichen Bibliotheken beleuchtet. Auch Besonderheiten werden genannt: wie sich die Lage in den arabischen Siedlungen gestaltet oder was in Sachen Leseförderung getan wird. Zum Abschluss soll schlaglichtartig gezeigt werden, wie vor Ort mit der Corona-Pandemie umgegangen wird.

Abstract

The article offers a brief description of Israel’s library system at present. A short historical overview is followed by the presentation of different library types in Israel. In addition to the National Library and scientific libraries, the public libraries system is also looked at. Regional specifics such as the library situation in Arab settlements and progress in promoting reading skills are discussed. In the final section, it will be highlighted how the country has dealt with the corona pandemic.

Auch wenn der moderne Staat Israel erst seit dem Jahr 1948 existiert, reichen die Anfänge der Bibliotheken, die sich auf seinem Staatsgebiet befinden, deutlich weiter zurück. Ab dem 19. Jahrhundert wurden in jüdischen Siedlungen und Städten Bibliotheken gegründet und unterhalten, von Schulbibliotheken bis hin zu großen Häusern, die heute noch als National- oder Universitätsbibliotheken weiterbestehen. Unterstützend waren auch ausländische Akteure tätig, so halfen neben britischen auch deutsche Bibliothekare bei der Legung der ersten Grundsteine eines modernen Bibliothekssystems, das bis heute fortbesteht.[1]

Im Folgenden soll in einer Art von „Ländersteckbrief“[2] der Versuch unternommen werden, die bibliothekarische Landschaft dieses Landes darzustellen, ihre Eigenheiten und Besonderheiten und auch wie sie mit aktuellen Herausforderungen, wie der Corona-Pandemie, umgehen. Brandaktuelle Einblicke in den Jetzt-Zustand sind den schriftlichen Auskünften von Frau Dr. Ahava Cohen (The National Library of Israel) zu verdanken.[3]

1 Eine kurze Geschichte der Bibliotheken in Israel bis 1948

Bis ins spätere 19. Jahrhundert existierten auf dem Gebiet des heutigen Israel hauptsächlich kleine religiöse Bibliotheken, etwa in Synagogen. Eine der ersten Bibliotheken, die auch säkulare Bücher im Bestand hatte, war eine Krankenhausbibliothek, die 1854 in Jerusalem gegründet wurde. 1847 war in der Stadt bereits die Königliche Bibliothek zu Jerusalem im preußischen Konsulat eröffnet worden, die auch Elemente des deutschen Bildungs- und Bibliothekswesens in die Region brachte.[4]

Das späte 19. Jahrhundert markiert auch den Beginn einer ganzen Reihe von Neugründungen, darunter auch die Midrash Abarbanel Library[5], aus der die heutige Nationalbibliothek hervorgegangen ist. Während des britischen Mandates nach dem 1. Weltkrieg verblieb so kaum eine Siedlung ohne irgendeine Art von Bibliothek. Die Gründe bzw. die Zielsetzungen waren vielfältig. Der Fokus reichte von der Stärkung eines nationalen jüdisch-israelischen Bewusstseins bis hin zur gezielten Förderung von Bildung und Weiterbildung der Bevölkerung: Öffentliche Bibliotheken wurden ebenso eingerichtet wie Schulbibliotheken, wobei die Initiative nicht selten von Lehrern oder anderen gut gebildeten Menschen stammte. Im frühen 20. Jahrhundert wurden einige Institutionen gegründet, die die deutschen Technischen Hochschulen zum Vorbild hatten, 1924 das Technion in Haifa und 1925 die Hebrew University in Jerusalem. Russische Vorbilder hatten die sozialistisch angehauchten Arbeiterbibliotheken, die in den 1920ern und 1930ern eingerichtet wurden.[6]

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte auch viele neue Immigranten ins Land, mehr als 90.000 Personen konnten sich aus Europa hierher flüchten. Viele davon waren gebildet und brachten derart viele ihrer privaten Bücher mit, dass man von einer regelrechten „emigration of books“[7] sprechen konnte. Da ein großer Teil der Menschen deutschsprachig war, entstanden in den 1930ern eine Reihe von deutschsprachigen Leihbibliotheken, u. a. in Tel Aviv.[8]

2 Die Strukturen des israelischen Bibliothekswesens nach 1948

2.1 The National Library of Israel

Die Anfänge der späteren Nationalbibliothek liegen bei der bereits erwähnten Midrash Abarbanel Library, der örtlichen Bibliothek der B’nai B’rith, einer jüdisch-amerikanischen Organisation, mit dem Ziel sämtliche Schriften von und über Juden im Gebiet des heutigen Israel zu sammeln. 1920 kam sie unter die Verwaltung der Zionistischen Weltorganisation. Leiter wurde Schmuel Hugo Bergmann[9], ein Bibliothekar aus Prag. Nach der Gründung der Hebrew University bekam die Bibliothek 1930 auf dem Mount Scopus auch einen neuen Sitz und nahm als The Jewish National and University Library (JNUL) fortan auch ein deutlich größeres Aufgabenspektrum wahr. Während des Unabhängigkeitskrieges Israels 1947/1948 wurden ihre Bestände ausgelagert und verteilt. Sie blieb aber das nationale Gedächtnis des Landes und wurde 1953 auch offiziell die Nationalbibliothek Israels. Ein Neubau wurde 1960 auf dem Givat Ram Campus der Hebrew University angegangen. Fast 50 Jahre lang diente sie gleichzeitig auch als Universitätsbibliothek, bevor sie 2007 als eigenständige Institution unter dem neuen, aktuellen Namen The National Library of Israel (NLI) neu definiert wurde.[10]

Im Zuge dieser Neuorganisation fand eine Umstrukturierung mit starkem Fokus auf Openness, Zugänglichkeit, Digitalisierung und dem Bewahren des kulturellen Erbes statt. Auch baulich bedeutete dies einen Neuanfang, denn ein aufwändiges neues Bibliotheksgebäude, beschlossen 2011 und geplant von Schweizer Architekten, befindet sich momentan im Bau. Gelegen zwischen dem Israel Museum und der Hebrew University am Fuße der Knesset, soll es voraussichtlich im Jahr 2022 feierlich eröffnet werden.[11]

Die Nationalbibliothek umfasst einen Bestand von etwa 5 Millionen Bänden, sowie umfangreiche Kollektionen weiterer Medien. Ihr Auftrag, als Mission Statement formuliert, ist „[to] collect, preserve, cultivate and endow the treasures of knowledge, heritage and culture in general, with an emphasis on the Land of Israel, the State of Israel and the Jewish people in particular“[12]. Seit 1953 ist sie auch Empfängerin von Pflichtabgaben[13]. Die etwa ein Dutzend wichtigen Sammlungen können in acht Lesesälen genutzt werden.[14]

Zu den wichtigsten gehören:

  • Die Judaica Collection. In ihr wird Literatur zur jüdischen Religion, dem jüdischen Volk und Schriften, die das Judentum als Motiv haben, gesammelt. In fünf Unterkollektionen werden jüdische und hebräische Zeitschriften und Musikalia gesammelt. Die Literatur umfasst viele Schriften u. a. auf Hebräisch, Jiddisch und Ladino.[15]

  • Die Islam and Middle East Collection sammelt Literatur zur islamischen Religion, mit Thematiken wie dem islamischen Recht, Theologie und Philosophie. Hinzu kommt Literatur aus islamischen Ländern, auf Arabisch, Persisch, Türkisch oder Urdu.[16]

Weitere Sammlungen umfassen die Collection of United Nations Publications, die die Schriften der UN seit 1947 und die der EU seit 1960[17] enthält oder die Rare Books Collection mit Büchern ab dem 15. Jahrhundert. Bei letzterer läuft seit 2019 ein großes Digitalisierungsprojekt in Kooperation mit Google, durch das 120.000 Bücher digitalisiert werden sollen.[18]

2.2 Wissenschaftliche Bibliotheken und Spezialbibliotheken

Zu den Hochschulbibliotheken des Landes gehören die bereits erwähnten Institutionen des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa und die Hebrew University in Jerusalem. Sieben weitere Institutionen wurden bis in die 1980er Jahre gegründet. Organisatorisch existieren einschichtige Systeme (z. B. die University of Haifa oder die Ben-Gurion University) neben zweischichtigen Systemen (z. B. das Technion Haifa oder die Bar-Ilan University). An der Hebrew University hingegen gibt es ausschließlich unabhängige Fakultätsbibliotheken, ohne eine Art von Zentralbibliothek[19]. Die Bestandszahlen bewegen sich im Bereich von ca. ein (Technion und Bar-Ilan University) bis zwei Millionen Bänden (University of Haifa). Dazu kommen noch ca. 60 teils private Colleges, die teilweise auch akademische Abschlüsse verleihen dürfen, und ebenfalls Bibliotheken unterhalten.[20]

Die Hochschulen und die Nationalbibliothek arbeiten seit den 1970ern übergreifend unter einem System namens ALEPH network zusammen, aus dem auch die gleichnamige Katalogisierungssoftware hervorgegangen ist. Die Nationalbibliothek betreibt auch die Verbundkataloge, etwa den Israel Union Catalog (ULI) – auch unter der Bezeichnung Union List of Israel bekannt – für Bücher oder die Union List of Serials (ULS) für Zeitschriften.[21] Ein Fernleihsystem namens SCONUL existiert seit 1969 und unter dem Konsortium namens MALMAD werden seit 1998 kooperativ Lizenzen für E-Medien für die Wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes erworben und verwaltet. Die immer stärkere Vernetzung ist auch eine der Herausforderungen an die Bibliothekar*innen vor Ort.[22]

In Israel existieren zudem etwa 600 Spezialbibliotheken, die von Behördenbibliotheken, Bibliotheken von Forschungseinrichtungen bis hin zu medizinischen Bibliotheken reichen. Eine der wichtigsten ist die Knesset Library, die Parlamentsbibliothek. Ihre Sammlungsschwerpunkte liegen bei Politik und Jura, sie besitzt aber auch andere Literatur, um die parlamentarische Arbeit zu unterstützen. Dies ist auch ihr primärer Zweck, den sie zusammen mit dem Knesset Archive und einem speziellen Informationsdienst erfüllt.[23]

Zu den ca. 80 medizinischen Spezialbibliotheken gehören Einrichtungen an der Hebrew und der Tel Aviv-University, die Muriel & Philip Berman Medical Library bzw. die Gitter-Smolarz Library of Life Sciences and Medicine. Letztere steht auch dem Medical Libraries Network Center vor, dem Netzwerk der medizinischen Bibliotheken des Landes.[24]

2.3 Das System der Öffentlichen Bibliotheken

Ausgehend von den bis dato gegründeten Bibliotheken wurde ab den 1960ern vom Bildungsministerium eine Bildungsinitiative ins Leben gerufen, die den breiten Ausbau des Bibliotheksnetzes vorsah. 1975 wurde zudem ein Gesetz verabschiedet, welches das Vorhaben weiter vorantrieb. Dies umfasste Neugründungen ebenso wie die Integration von bestehenden Einrichtungen.[25]

Nach steigenden Nutzerzahlen bis in die 1980er Jahre sanken diese seitdem kontinuierlich. Im Jahr 2001 waren gerade einmal 16 Prozent der Israelis bei einer Bibliothek registriert (gegenüber 65 Prozent der Briten), bei einer jährlichen Ausleihquote von 1,8 Büchern pro Kopf (gegenüber 19,6). Zudem litten die Häuser damals an überalterten Beständen und Ausstattung als Folge stark gesunkener staatlicher Mittel.[26]

Im Jahr 2006 wurde das gesamte System reformiert. Wurden zuvor in jeder Siedlung teilweise kleinste Bibliotheken unterhalten, wurden sie nun zu größeren Einheiten, unter der Federführung einer lokalen Zentralstelle zusammengefasst. Diese besitzen oft einen expliziten Bildungsauftrag, viele dienen gleichzeitig als Schulbibliotheken. Auch die staatlichen Gelder wurden deutlich erhöht, was viele Häuser dazu brachte, Nutzungsgebühren komplett abzuschaffen.[27]

Heute ist dieses System nach wie vor etabliert. Die Leitfunktion der größeren Häuser ist jedoch vor allem in größeren Städten von Bedeutung, auf dem Land sind die kleineren Bibliotheken nach wie vor da facto eigenständig und nutzen die Vernetzung vor allem zur kooperativen Erwerbung. Auch die Zahl der Bibliotheken, ca. 680, ist seit 2016 konstant.[28]

Als übergeordnete Organisation existiert seit 1975 The Israeli Center of Libraries. Als Verbund der Öffentlichen Bibliotheken nimmt es Beratungs-, Unterstützungs- und Weiterbildungsaufgaben wahr.[29] Der Leseförderung v. a. bei Kindern wird seit längerem große Bedeutung gezollt. Sie ist eine der Hauptbetätigungsfelder der Öffentlichen Bibliotheken, jedoch meist an Sprachgrenzen[30] entlang getrennt. Anderweitiges gesellschaftliches Engagement wird in Israel jedoch in der Regel von NGOs geleistet.[31]

2.4 Die Bibliotheken des arabischen Sektors

Etwa 20 Prozent der Bevölkerung des Landes sind arabische Israelis, aber nur ein sehr kleiner Teil der Publikationen erscheint auf Arabisch. An einigen Universitäten werden Kurse auf Arabisch angeboten, zudem existieren arabischsprachige Öffentliche Bibliotheken, in rein arabischen und gemischten Siedlungen, die auch seit den 1970ern gezielt staatlich unterstützt werden. Zur Erwerbung arabischer Literatur muss jedoch meist auf ausländische (ägyptische, jordanische, saudi-arabische usw.) Veröffentlichungen zurückgegriffen werden.[32]

3 Bibliothekare in Israel – Ausbildung und Organisationen

Eine bibliothekarische Ausbildung war in Israel erst ab dem Jahr 1956 möglich, mit der Einrichtung eines Studiengangs an der Hebrew University, viele weitere Hochschulen folgten in den Jahrzehnten danach. Hinzu kamen nicht akademische Ausbildungsgänge an verschiedenen Colleges.[33]

Heute ist die Ausbildung oder das Studium nur noch an zwei Standorten möglich, einmal an der Bar Ilan University (B.A., M.A. und Ph.D.) und am David Yellin College of Education (Zertifikat und MLIS).[34]

Einer der wichtigsten Berufsverbände ist die Association of Israeli Librarians (ASI), die seit 1952 existiert und eine der treibenden Kräfte hinter dem Bibliotheksgesetz von 1953 war. Seitdem vertritt sie die Interessen des Berufsstandes und betreibt politische Lobbyarbeit.[35]

4 Schwerpunkt Leseförderung

In den 1970ern wurde die Bedeutung von Schulbibliotheken erkannt und diese gezielt gefördert. Eine Initiative wurde ins Leben gerufen, die jede Schule mit einer eigenen Bibliothek ausstatten sollte – mit großem Erfolg. Von den knapp 3.000 Grundschulen und 1.900 High-Schools besaßen 2016 mehr als 85 Prozent[36] eine eigene Bibliothek. Letztere sind zudem auch zur Anstellung einer Fachkraft verpflichtet, bei Grundschulen ist dies freiwillig.[37]

5 Die Folgen der Corona-Pandemie

Wie überall auf der Welt mussten und müssen sich auch die israelischen Bibliotheken der Corona-Pandemie stellen. Auch sie wurden mit wechselnden Regelungen zu Schließung und Zugangskontrollen konfrontiert. Weiter haben sich die Hochschulbibliotheken natürlich nach den internen Regelungen ihrer Mutterinstitutionen zu richten. Öffentliche Bibliotheken halten sich an die Vorgaben der örtlichen Behörden.[38]

Viele Entwicklungen spiegeln diejenigen hierzulande, etwa den Trend von verstärktem Homeoffice oder der teilweisen Verlagerung von Schulungen und Lehre ins Virtuelle. An der Nationalbibliothek wurden so zudem auch Kapazitäten frei, die für den Umbau oder weitere Projekte genutzt werden konnten, etwa der Einrichtung des Global Jewish COVID-19 Archive, in dem die Folgen der Pandemie auf das jüdische Leben dokumentiert werden sollen.[39]

About the author

Michael Becht M.A.

Bibliotheksinspektoranwärter

6

6 Literatur und Websites

Adler, Elhanan: University Library Cooperation in Israel: The MALMAD Consortium. In: Information Technology and Libraries 18.3 (1999), zitiert nach: Buisness Insights: Essentials (2013), urspr. S. 135–138, hier: S. 1–6.Search in Google Scholar

Bar-Ilan University: The Library and Information System, https://www.biu.ac.il/en/useful-information/information-systems/library-information-system [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

Ben Tal, Daniel: National Library of Israel, Google to digitize 120k books – ISRAEL21c, https://www.israel21c.org/national-library-of-israel-google-to-digitize-120k-books [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

Blumberg, David; Ukeles, Raquel: The National Library of Israel Renewal: Opening Access, Democratizing Knowledge, Fostering Culture. In: Alexandria: The Journal of National and International Library and Information Issues 24.3 (2013), S. 1–16.10.7227/ALX.0002Search in Google Scholar

Cohen, Ahava: Re: Israelische Bibliotheken. E-Mail. Jerusalem 2021 [17.09.2021].Search in Google Scholar

Elath, Eliahu; Stone, Russell A. et al.: Israel. In: Encyclopedia Britannica.Search in Google Scholar

Gintoff, Vladimir: Herzog & de Meuron Share New Images of the National Library of Israel, https://www.archdaily.com/785556/herzog-and-de-meuron-share-new-images-of-the-national-library-of-israel [Zugriff: 12.10.2021].Search in Google Scholar

Gitter-Smolarz Library of Life Sciences and Medicine: About the Library, https://en-med-lib.tau.ac.il/about-e [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

Harel, Cecilia: Library Associations in Israel, https://www.ala.org/aboutala/offices/iro/iroactivities/papersession2004harel [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

Israeli Center of Libraries: About us, https://www.icl.org.il/תוירפסהו-רפסה-זכרמ-eng [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

IUCC: Digital Information Services. MALMAD – the Inter-University Center for Digital Information Services, https://www.iucc.ac.il/en/malmad [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

Joel, Jonathan: The Jewish National and University Library, Jerusalem. In: Alexandria: The Journal of National and International Library and Information Issues 12.2 (2000), S. 99–112.10.1177/095574900001200204Search in Google Scholar

Libraries for the people. In: Haaretz vom 10.01.2007.Search in Google Scholar

Rothbart, Zack: COVID-19 crisis response at the National Library of Israel: Confronting challenges and maximising opportunities. In: Alexandria: The Journal of National and International Library and Information Issues 30.2–3 (2020), S. 126–134.10.1177/0955749020980140Search in Google Scholar

Schidorsky, Dov: Germany in the Holy Land: Its Involvement and Impact on Library Development in Palestine and Israel. In: Libri 49 (1999), S. 26–42.10.1515/libr.1999.49.1.26Search in Google Scholar

Shoham, Snunith: Libraries in Israel. In: Przegląd Biblioteczny 4 (2016), S. 557–574.Search in Google Scholar

Technion Libraries: About the Libraries, https://library.technion.ac.il/about [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

The difficulties of public libraries. In: Haaretz von 2001.Search in Google Scholar

The Hebrew University of Jerusalem: The Library Authority, https://en.libraries.huji.ac.il [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Catalogs, https://www.nli.org.il/en/research-and-teach/catalogs [Zugriff: 17.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Collection of United Nations Publications, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/collections/un-collection [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Islam and Middle East Collection, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/collections/islam-middle-east-collection [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Judaica Collection, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/collections/judaism-collection [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: National Library of Israel Renewal, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/library-renewal [Zugriff: 12.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Our Story, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/library-history [Zugriff: 11.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Rare Books Collection, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/collections/rare-items-collection [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: The Library Collections, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are/collections [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: ULI – Israel Union Catalog, https://merhav.nli.org.il/primo-explore/search?sortby=rank&sortby=rank&vid=ULI&lang=en_US&fromRedirectFilter=true%3Fvid%3DULI&fromRedirectFilter=true&_gl=1*1nc06hw*_ga*MTQyMDEzMjg2My4xNjMzNjkwNTkw*_ga_8P5PPG5E6Z*MTYzNDEyODkxMi41LjEuMTYzNDEyOTEyNC40Mg.&_ga=2.25217597.1641280904.1634123600-1420132863.1633690590 [Zugriff: 13.10.2021].Search in Google Scholar

The National Library of Israel: Who We Are, https://www.nli.org.il/en/at-your-service/who-we-are [Zugriff: 12.10.2021].Search in Google Scholar

The Zalman Aranne Central Library: A History of the Library, https://in.bgu.ac.il/en/aranne/Pages/About-history.aspx [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

Younes and Soraya Nazarian Library: About the Library, https://lib.haifa.ac.il/index.php/en/about-lib-eng/aboutthelibrary-eng1/about-library-eng [Zugriff: 14.10.2021].Search in Google Scholar

Published Online: 2022-01-29
Published in Print: 2022-01-27

© 2022 Michael Becht, publiziert von De Gruyter.

Dieses Werk ist lizensiert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Downloaded on 21.3.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/bd-2022-0009/html
Scroll to top button