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Leiharbeit und Befristung im Kontext mittelständischer Arbeits- und Führungskräftepolitik

  • Bernd Martens EMAIL logo , Katharina Bluhm , Vera Trappmann und Peter Demmler
Veröffentlicht/Copyright: 11. Februar 2016
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Arbeit
Aus der Zeitschrift Arbeit Band 18 Heft 2

Abstract

Auf der Basis eines Datensatzes über mittelständische Unternehmen in Deutschland werden Zusammenhänge zwischen flexibilisierten Arbeitsvertragsgestaltungen und Betriebsmerkmalen untersucht. Zudem werden Befristung und Leiharbeit im Lichte der Kombination von Arbeits- und Führungskräftepolitik betrachtet. Flexibilisierte Arbeitsvertragsgestaltungen variieren nicht mit den Qualifikationsprofilen der Betriebe. Hingegen beeinflussen Veränderungen des Mitarbeiterbedarfs, die Betriebsgröße, regionale Strukturen und unternehmensstrategische Ausrichtungen die Nutzungsintensität insbesondere von Leiharbeit. In Bezug auf die Zusammenhänge von Arbeits- und Führungskräftepolitik werden vier Kombinationen unterschieden, die alle empirisch vorkommen und die sich durch Branchen- und Regionaleffekte erklären lassen. Dabei entspricht die westdeutsche Industrie mit einem höheren Gewicht positiver Entsprechungen von Arbeits- und Führungskräftepolitik am ehesten noch dem Idealfall des rheinischen Kapitalismus. Nutzungsintensitäten flexibilisierter Arbeitsverträge spielen in diesem Zusammenhang bislang keine Rolle.

Online erschienen: 2016-2-11
Erschienen im Druck: 2009-6-1

© 2009 by Lucius & Lucius, Stuttgart

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