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Arbeitsbeziehungsmodelle im Vergleich: Deutsche und amerikanische Tochterunternehmen in Großbritannien

  • Arne Heise EMAIL logo , Heinz Tüselmann , Frank McDonald and Matthew Allen
Published/Copyright: February 11, 2016
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Abstract

Das hoch regulierte deutsche Arbeitsbeziehungsmodell steht immer wieder in der Kritik. Gelegentlich wird es als Grund für die Abwanderung deutscher Unternehmen ins weniger regulierte, mitbestimmungsfreie Ausland genannt, gelegentlich als mitverantwortlich für die angeblich geringen ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland oder eine Unterbewertung deutscher Aktiengesellschaften angesehen - das deutsche Modell sei eben international nicht anschlussfähig. Der Beitrag untersucht deutsche und amerikanische Tochterunternehmen in Groβbritannien, weil einerseits das permissive Umfeld im Vereinten Königreich alle denkbaren Arbeitsbeziehungsstrukturen - kollektive, direkte, Mischformen oder reines Managementprärogativ - zulässt, andererseits mit den US-Tochtergesellschaften das internationale Benchmark-Modell Multinationaler Unternehmen als Vergleichsgruppe dient. Es wird danach gefragt, ob sich spezifische Arbeitsbeziehungsmodelle finden lassen und ob diese signifikante Einflüsse auf die betriebliche Performanz haben.

Online erschienen: 2016-2-11
Erschienen im Druck: 2009-6-1

© 2009 by Lucius & Lucius, Stuttgart

Downloaded on 11.1.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/arbeit-2009-0205/html
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