Abstract
Die bekannten demografischen Trends hinterlassen beim Arbeitskräfteangebot deutliche Spuren: Während in den kommenden 10 bis 15 Jahren noch mit einem nur leicht rückläufigen Arbeitskräftepotenzial zu rechnen ist, nimmt es danach derart ab, dass weder eine höhere Erwerbstätigkeit von Frauen oder Älteren noch Zuwanderung im „normalen“ Umfang diesen Trend kompensieren können. Vor allem werden künftig jüngere Arbeitskräfte fehlen.
Auch die Arbeitskräftenachfrage wird von Bevölkerungsrückgang und Alterung berührt, die Effekte sind jedoch vergleichsweise unsicher und werden durch andere Faktoren, z.B. Globalisierung, weitgehend überlagert. Relativ sicher dürfte sein, dass sich die Struktur der Arbeitskräftenachfrage im Kontext einer sich wandelnden Wirtschaftsstruktur ändern wird.
Alles in allem werden beide Marktseiten künftig näher beisammen liegen, aber gleichzeitig nehmen die strukturellen Probleme zu, die sich aufgrund der widersprechenden Tendenzen von Anforderungen und angebotenen Qualifikationen ergeben.
© 2005 by Lucius & Lucius, Stuttgart
Articles in the same Issue
- Inhaltsverzeichnis des 14. Jahrganges (2005)
- Inhaltsverzeichnis
- Editorial
- Abhandlungen
- Tickt sie, die demografische Zeitbombe?
- Die Beschäftigung Älterer in Europa zwischen Vorruhestand und „Work-Line“
- Berufsbegleitende Weiterbildung und Personalentwicklungsplanung
- Das europäische Recht zur Altersdiskriminierung - Konsequenzen für das deutsche Arbeitsrecht
- Generationengerechtigkeit im Betrieb - Erweiterte Forschungsperspektiven und Betriebsratspolitik
- Demografischer Wandel und demografisches Altern im Ruhrgebiet: Probleme, Chancen und Perspektiven
- Abstracts (English)
- Kurzbeitrag
- Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung im Handwerk
- Arbeit und Innovation im demografischen Wandel
- Rezensionen
- Hinweise für Autorinnen und Autoren
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