Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
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Ulrike Pietrzyk
Abstract
Zeitarbeit hat sich in Deutschland zur am schnellsten expandierenden Beschäftigungsform entwickelt. Als spezifische Variante atypischer Beschäftigungsverhältnisse ist Zeitarbeit in empirischen Untersuchungen bisher jedoch nur selten analysiert worden. In Anbetracht der Zuwachsrate ist diese Nichtberücksichtigung unverständlich.
Die Flexibilisierung von Beschäftigungsformen hat zu einer Verlagerung des „unternehmerischen Risikos“ auf den Arbeitnehmer geführt. Die Beschäftigten sind gezwungen, ihre Arbeitskraft immer wieder anzubieten, wodurch sie auf marktfähige Qualifikationen und Kompetenzen angewiesen sind. Die vorliegende Untersuchung fragt nach Voraussetzungen bzw. Bedingungen, welche Zeitarbeit für Qualifizierung und berufliche Kompetenzentwicklung, aber auch für den Erhalt von Gesundheit bereitstellt. Erste empirische Ergebnisse einer vergleichenden Querschnittuntersuchung von Zeitarbeitnehmern und dauerhaft beschäftigten Facharbeitern in der Fertigungsbranche werden zur Diskussion gestellt.
© 2003 by Lucius & Lucius, Stuttgart
Artikel in diesem Heft
- Inhaltsverzeichnis
- Abhandlungen
- Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
- Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
- Die Disponiblen und die Überflüssigen
- Der Einfluss der Telearbeit auf die Identifikation mit dem Unternehmen
- Abstracts (English)
- Kurzbeiträge
- Der „Job fürs Leben“ – Mythos oder reales Kennzeichen vergangener Erwerbsverläufe? Ergebnisse einer nichtrepräsentativen Befragung von Gewerkschaftsmitgliedern im Ruhestand
- Ein Plädoyer für öffentlich geförderte Beschäftigung nicht nur in konjunkturschwachen Zeiten – Gedanken zur Erhöhung ihrer Effektivität
- Tagungsberichte
- Wissen ist was wert
- 1. Marburger Arbeitsgespräche: Hauptsache Arbeit?
- Rezensionen
- Hinweise für Autorinnen und Autoren
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- Abhandlungen
- Dienstleistungsarbeit im Zugbegleitdienst - ein doppelter Balanceakt
- Flexible Beschäftigungsform ‚Zeitarbeit‘ auf dem Prüfstand
- Die Disponiblen und die Überflüssigen
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- Der „Job fürs Leben“ – Mythos oder reales Kennzeichen vergangener Erwerbsverläufe? Ergebnisse einer nichtrepräsentativen Befragung von Gewerkschaftsmitgliedern im Ruhestand
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