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Privatisierung und Dezentralisierung: Herausforderungen für Großbritanniens Gewerkschaften im öffentlichen Dienst

  • Richard Croucher und Alison Mitchell
Veröffentlicht/Copyright: 31. Mai 2016
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Arbeit
Aus der Zeitschrift Arbeit Band 10 Heft 4

Abstract

Der Artikel untersucht die Auswirkungen von Privatisierungsprozessen auf UNISON, eine Dienstleistungsgewerkschaft, die nach den Gewerkschaftszusammenschlüssen der 1990er Jahre Großbritanniens größte Gewerkschaft ist. Er leistet einen Beitrag zu der Diskussion um die Wirkung von Vermarktlichtungstendenzen im öffentlichen Sektor auf Gewerkschaften als Institutionen der Arbeit. Die Privatisierung öffentlicher Aufgaben wirkt oft in Richtung einer Dezentralisierung der industriellen Beziehungen. Die neuen, durch Zusammenschlüsse gewachsenen Gewerkschaften müssen darauf angemessene organisatorische Antworten finden. Zugleich verändern sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und es entstehen so neue Gestaltungsaufgaben für die Gewerkschaften. Arbeitsbeziehungen, die man in diesen Sektoren Großbritanniens, auch ohne ein „duales System der Interessenvertretung“ als sozialpartnerschaftlich bezeichnen kann, geraten unter Druck. Die Privatisierungsprozesse stellen die Gewerkschaften außerdem vor neue Herausforderungen zur Verteidigung öffentlicher Dienste. Am Beispiel zweier Fallstudien im Organisationsbereich von Unison, lassen sich so Probleme diskutieren, die gleichermaßen andere Gewerkschaften betreffen, die vornehmlich im öffentlichen Sektor agieren.

Online erschienen: 2016-5-31
Erschienen im Druck: 2001-12-1

© 2001 by Lucius & Lucius, Stuttgart

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