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Vom vertikalen zum horizontalen Produktionsmodell in der Computerindustrie. Veränderungen in der Wettbewerbsstruktur, dargestellt am Beispiel des Betriebssystems Linux

Published/Copyright: May 22, 2008
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PIK - Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation
From the journal Volume 24 Issue 4

ZUSAMMENFASSUNG

Der Beitrag untersucht, worin das große Interesse der Computerindustrie an dem Betriebssystem Linux besteht. Die hier häufig vorgebrachten Argumente reichen allein zur Erklärung nicht aus. Vielmehr zeigt sich, dass der Wandel von der vertikalen zur horizontalen Computer-Herstellung auch mit grundlegenden Veränderungen im Kooperations- und Wettbewerbsmodell einher geht. Der PC als schon klassisches Modell dieser horizontalen Produktionskette wird aus den Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammen gesetzt. Gemeinsam ist diesen Herstellern, dass sie sich im Interesse des Gesamterfolges auf „stillschweigende Vereinbarungen“ einlassen müssen. Dabei ist es wichtig, dass hier jedem Markführer auf seinem Gebiet auch potente Wettbewerber gegenüberstehen. Im Fall der Betriebssysteme drohte nun eine Situation einzutreten, in der dem Markführer Microsoft kein ernsthafter Wettbewerber mehr gegenüberstand. Dies hat die anderen Teilnehmer des horizontalen Marktmodells veranlasst nach einem geeigneten neuen Wettbewerber zu suchen, der scheinbar in Gestalt von Linux gefunden wurde.

Online erschienen: 2008-05-22
Erschienen im Druck: 2001-December

© Copyright by K.G. Saur Verlag 2001

Downloaded on 23.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/PIKO.2001.208/html?lang=en
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