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Malwida von Meysenbug. Das Leben und Ideal einer Protagonistin der Zeit der Revolutionen

  • Carlotta Santini EMAIL logo
Veröffentlicht/Copyright: 8. Oktober 2025
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Abstract

Malwida von Meysenbug was among the most faithful of Nietzsche’s companions on his untimely journey through life. A student of the human soul, a theorist of self-improvement, a pedagogue animated by a strong social afflatus, dedicated to the betterment of the least, and among them women, Malwida von Meysenbug earned a place in the history of Western culture independently of her long friendship with Nietzsche. The life trajectory of this ‘idealist’ of iron rigour and intellectual honesty spans almost a century of political, social and cultural revolutions, in which her figure is anything but peripheral. Close not only to Nietzsche, but to leading figures of the century, from Wagner to Mazzini, from Garibaldi to the anarchist Herzen, Malwida is a Person in the truest sense of this term. ‘Voilà un homme’ one might say of her, if it were not odd to refer to the theorist of the ‘superior woman’ in this way. In this article, an attempt will be made to account for the originality of Malwida von Meysenbug’s thought and to highlight the influence, not only human but above all intellectual, that she had on Nietzsche’s thought. 

Online erschienen: 2025-10-08
Erschienen im Druck: 2025-10-07

© 2024 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Artikel in diesem Heft

  1. Titelseiten
  2. Teil I: Der Nietzsche-Preis
  3. Laudatio für Renate Reschke
  4. Vom Dilemma der Geistesgegenwart und dem fehlenden Sinn für Geschichte
  5. Teil II: Nietzsches Denkbeziehungen
  6. Zum Themenschwerpunkt:
  7. Projektpartner und Projektionsfiguren? Ida Overbeck und Friedrich Nietzsche
  8. Friedrich Nietzsche und Erwin Rohde
  9. Zwischen fatalistischer Ergebenheit und dem „Glück des Einsamen“. Friedrich Nietzsche und Lou von Salomé
  10. Zur beanspruchten Eigenständigkeit Friedrich Nietzsches gegenüber Paul Rée. Ein Versuch
  11. Malwida von Meysenbug. Das Leben und Ideal einer Protagonistin der Zeit der Revolutionen
  12. Verbunden im Zeichen des Freigeists. Heinrich Köselitz und Friedrich Nietzsche (1878–1880)
  13. Musiker und Denker unter sich
  14. Brandesʼ Nietzsche und Nietzsches Brandes. Stationen einer Entdeckung
  15. Teil III: Nietzsche-Werkstatt: Götzen-Dämmerung (32. Nietzsche-Werkstatt Schulpforta vom 11. bis 14. September 2024) Wissenschaftliche Leitung: Corinna Schubert und Jenny Kellner
  16. Zur Aktualität der Götzen-Dämmerung
  17. Morgen-Dämmerung eines hermaphroditischen Ideals: Nietzsches Geschlechtervokabular in der Götzen-Dämmerung
  18. Haben wir ein Recht auf Dummheit?
  19. „[D]en Krebsgang aller Dinge träumen“. Zur Verflechtung von Traum- und Dekadenzdiskurs in Götzen-Dämmerung
  20. Der freie Wille unter der ‚Optik des Lebens‘ in der ‚Morgendämmerung‘
  21. Vernunft und Vernunftkritik in Nietzsches Denken
  22. Nietzsches Immoralismus in Götzen-Dämmerung und Ecce homo
  23. „Naturalismus in der Moral“ oder „Urtheil Verurtheilter“? Eine textnahe Lektüre von GD Moral 4–5
  24. Sujétion in der Sittlichkeit?
  25. Teil IV: Beiträge
  26. Dokumentation: Über „freigeistige Weiber“. Ein apokryphes Nietzsche-Zitat bei Heinrich Köselitz
  27. Zur Genealogie totalitärer Herrschaft: Hannah Arendt und Friedrich Nietzsche
  28. Die Vergeistigung in der Auseinandersetzung? Friedrich Nietzsche – Eduard von Hartmann
  29. Personenverzeichnis
Heruntergeladen am 5.2.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/NIFO-2025-007/pdf
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