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Zwischen fatalistischer Ergebenheit und dem „Glück des Einsamen“. Friedrich Nietzsche und Lou von Salomé

  • Renate Müller-Buck EMAIL logo
Veröffentlicht/Copyright: 8. Oktober 2025
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Abstract

In his encounter with Lou von Salomé, we see Nietzsche as a thinker who is ready to subordinate himself unwillingly to the needs of the young student. In the summer of 1882 in Tautenburg, he experienced Lou not as a student, but as a partner on an equal footing and always emphasized the equal value of their intelligence. Never before had there been such philosophical openness as between them. Lou, for her part, discovered the religious genius in Nietzsche. She saw his aphoristic style of writing as a makeshift solution due to his illness. In fact, it was after his encounter with Lou that he wrote Thus Spoke Zarathustra, a work of which Nietzsche himself says that he was only ready for it after his contact with Lou. At the same time, Nietzsche fears being too close and is afraid of his own insatiability, so that at the end of this intensive exchange with Lou, he retreats alone to the south again.

Online erschienen: 2025-10-08
Erschienen im Druck: 2025-10-07

© 2024 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston

Artikel in diesem Heft

  1. Titelseiten
  2. Teil I: Der Nietzsche-Preis
  3. Laudatio für Renate Reschke
  4. Vom Dilemma der Geistesgegenwart und dem fehlenden Sinn für Geschichte
  5. Teil II: Nietzsches Denkbeziehungen
  6. Zum Themenschwerpunkt:
  7. Projektpartner und Projektionsfiguren? Ida Overbeck und Friedrich Nietzsche
  8. Friedrich Nietzsche und Erwin Rohde
  9. Zwischen fatalistischer Ergebenheit und dem „Glück des Einsamen“. Friedrich Nietzsche und Lou von Salomé
  10. Zur beanspruchten Eigenständigkeit Friedrich Nietzsches gegenüber Paul Rée. Ein Versuch
  11. Malwida von Meysenbug. Das Leben und Ideal einer Protagonistin der Zeit der Revolutionen
  12. Verbunden im Zeichen des Freigeists. Heinrich Köselitz und Friedrich Nietzsche (1878–1880)
  13. Musiker und Denker unter sich
  14. Brandesʼ Nietzsche und Nietzsches Brandes. Stationen einer Entdeckung
  15. Teil III: Nietzsche-Werkstatt: Götzen-Dämmerung (32. Nietzsche-Werkstatt Schulpforta vom 11. bis 14. September 2024) Wissenschaftliche Leitung: Corinna Schubert und Jenny Kellner
  16. Zur Aktualität der Götzen-Dämmerung
  17. Morgen-Dämmerung eines hermaphroditischen Ideals: Nietzsches Geschlechtervokabular in der Götzen-Dämmerung
  18. Haben wir ein Recht auf Dummheit?
  19. „[D]en Krebsgang aller Dinge träumen“. Zur Verflechtung von Traum- und Dekadenzdiskurs in Götzen-Dämmerung
  20. Der freie Wille unter der ‚Optik des Lebens‘ in der ‚Morgendämmerung‘
  21. Vernunft und Vernunftkritik in Nietzsches Denken
  22. Nietzsches Immoralismus in Götzen-Dämmerung und Ecce homo
  23. „Naturalismus in der Moral“ oder „Urtheil Verurtheilter“? Eine textnahe Lektüre von GD Moral 4–5
  24. Sujétion in der Sittlichkeit?
  25. Teil IV: Beiträge
  26. Dokumentation: Über „freigeistige Weiber“. Ein apokryphes Nietzsche-Zitat bei Heinrich Köselitz
  27. Zur Genealogie totalitärer Herrschaft: Hannah Arendt und Friedrich Nietzsche
  28. Die Vergeistigung in der Auseinandersetzung? Friedrich Nietzsche – Eduard von Hartmann
  29. Personenverzeichnis
Heruntergeladen am 5.2.2026 von https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/NIFO-2025-005/pdf
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