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Die Mietkaution in der Insolvenz des Vermieters

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Published/Copyright: May 27, 2008
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Deutsche Zeitschrift für Wirtschafts- und Insolvenzrecht
From the journal Volume 18 Issue 5

I. Einleitung

Die Stellung einer Mietkaution ist im Vermietungsgeschäft allgemein üblich und soll dem Sicherungsinteresse des Vermieters gerecht werden. Der Vermieter ist es denn auch, der in der Regel auf die Leistung einer Mietkaution besteht. Häufig stellt der Mieter dementsprechend dem Vermieter einen Geldbetrag zur Verfügung, der in die Rechtsinhaberschaft des Vermieters gelangt, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen vom Vermieter verwandt werden darf. Haftungsrechtlich ist es schon grundsätzlich problematisch, wenn das Eigentum bzw. die Forderungsinhaberschaft auf den Dritten wechselt. Denn damit wechselt grundsätzlich auch die Haftungszuweisung am Gegenstand, so dass der Gegenstand auch für die Schulden des Dritten haftet.

Online erschienen: 2008-05-27
Erschienen im Druck: 2008-April

Articles in the same Issue

  1. Die Veräußerung notleidender Kreditforderungen durch öffentlich-rechtliche Kreditinstitute
  2. Die Wertauffüllung einer globalzedierten Forderung in der Rechtsprechung des BGH
  3. Die Mietkaution in der Insolvenz des Vermieters
  4. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 29. 11. 2007 – IX ZR 165/05, Anfechtung bei Leistung auf sicherungshalber abgetretene Forderung (Besprechung Harald Heinze, S. 185)
  5. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 29. 11. 2007 – IX ZR 30/07, Anfechtbarkeit von Globalzessionen (Besprechung Harald Heinze, S. 185)
  6. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Beschluss vom 6. 12. 2007 – IX ZR 215/06, Rückgriffsanspruch wegen Tilgung einer Insolvenzforderung
  7. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 10. 12. 2007 – II ZR 239/05, Haftung von Vereinen bei konzernähnlicher Struktur
  8. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 10. 12. 2007 – II ZR 180/06, Kapitalaufbringungsregeln des GmbH-Rechts (Anmerkung Philipp Böcker)
  9. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 13. 12. 2007 – IX ZR 196/06, Verfahrenskosten bei Nichteröffnung des Insolvenzverfahrens (Anmerkung Thorsten Graeber)
  10. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 20. 12. 2007 – IX ZR 93/06, Prüfung der Zahlungsunfähigkeit bei Stillhalteabkommen mit einem Gläubiger
  11. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 20. 12. 2007 – IX ZR 132/06, Mietkaution in der Insolvenz des Vermieters (Besprechung Ulf Gundlach/Volkhard Frenzel/Uwe Strandmann, S. 189)
  12. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 10. 1. 2008 – IX ZR 94/06, Unpfändbarkeit des Kündigungsrechts der Mitgliedschaft in einem Rechtsanwaltsversorgungswerk
  13. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Urteil vom 17. 1. 2008 – IX ZR 220/06, Nachtragsanmeldung zur Insolvenztabelle
  14. Zivilgerichtsbarkeit: BGH, Beschluss vom 21. 2. 2008 – IX ZB 52/07, Bewilligung von Restschuldbefreiung nach erstmaliger Versagung
  15. Zivilgerichtsbarkeit: OLG Hamm, Beschluss vom 31. 12. 2007 – 26 W 24/07, Streitwertaufspaltung bei Feststellungsklage gegen den Insolvenzverwalter
  16. Smid, Praxishandbuch Insolvenzrecht, 5. Auflage (Besprechung Peter Busch)
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