Article
Licensed
Unlicensed Requires Authentication

Ein schones Confitemini. Johann Sieders deutsche Übersetzung von Apuleius' ›Goldenem Esel‹: Die Berliner Handschrift Germ. fol. 1239 aus dem Jahr 1500 und der erste Druck von 1538

Published/Copyright: January 15, 2008
Become an author with De Gruyter Brill
Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur
From the journal Volume 125 Issue 1

Unter den Schriften des Platonikers Apuleius, der im Jahr 125 n. Chr. in Madaura geboren wurde, hatten nur die ›Metamorphosen‹ eine das Mittelalter hindurch anhaltende Wirkung entfaltet. Die Beliebtheit des Afrikaners innerhalb eines christlichen Lebenszusammenhangs verdankte sich vor allem dem Zuspruch seines Landsmanns Augustinus von Hippo, der die Geschichten merkwürdiger Verwandlungen schätzte und sie mit dem Titel ›Goldener Esel‹ belegte. Insbesondere die novellistische ›digressio‹ von Amor und Psyche war seit Fulgentius (um 500 n. Chr.) durch allegorische Verfahren des Sinnaufschlusses einem genuin christlichen Verständnis vermittelt worden.

Online erschienen: 2008-01-15
Erschienen im Druck: 2003-June-23

© Max Niemeyer Verlag GmbH, Tübingen 2003

Downloaded on 12.4.2026 from https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/BGSL.2003.94/html
Scroll to top button