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5.2.1 »Ich hab’ schon immer mit Kunst zu tun gehabt« – Der eigene Bezug zur Kunst

© 2024 transcript Verlag

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Chapters in this book

  1. Frontmatter 1
  2. Inhalt 5
  3. Danksagung 9
  4. Einleitung und Aufbau der Arbeit 11
  5. 1 Das Tattoo-Gewerbe: Entstehung und Entwicklung
  6. 1.1 Kulturgeschichte des Tätowierens in Europa
  7. 1.1.1 Tätowieren als Kulturtechnik 20
  8. 1.1.2 Entstehung der europäischen Tätowierung in der Neuzeit 23
  9. 1.1.3 Kommodifizierung und Diffamierung des Tätowierens im 19. Jahrhundert 26
  10. 1.1.4 Technik des Tätowierens 30
  11. 1.2 Tätowieren als Gewerbe im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart
  12. 1.2.1 Tätowieren in Tattoo-Studios 31
  13. 1.2.2 Der Tattoo-Boom in der Spätmoderne 37
  14. 1.2.3 Rechtliche Bestimmungen und Organisation(en) in Deutschland 44
  15. 1.3 Tätowieren als Erwerbsarbeit: Forschungsdesiderat und Fragestellung 50
  16. 2 Berufliches Selbstverständnis – Theoretische Konzeptualisierungen
  17. 2.1 Das Konzept »Beruf«
  18. 2.1.1 Der Beruf als Strukturkategorie 60
  19. 2.1.2 Beruf und Berufung – (Historische) Verständnisweisen 62
  20. 2.2 Beruf und Identität
  21. 2.2.1 Die Berufswahl als Entwicklungsaufgabe 65
  22. 2.2.2 Berufliche Sozialisation 68
  23. 2.3 Die beruflichen Bezugsfelder des Tätowierens
  24. 2.3.1 Kunst und Künstler*innen 72
  25. 2.3.2 Handwerk 77
  26. 2.3.3 Body Work 81
  27. 3 Methodologie – Methoden – Material – Forschungsprozess
  28. 3.1 Berufliche Selbstbeschreibungen qualitativ erforschen 95
  29. 3.2 Methode(n) der Datenerhebung
  30. 3.2.1 Biografisch-narratives Interview – Ablauf und Phasen 100
  31. 3.2.2 Narrative Interviews aus biografietheoretischer Sicht 102
  32. 3.2.3 Teilnehmende Beobachtung und ihre Beschreibung 105
  33. 3.3 Datenauswertung mit der dokumentarischen Methode
  34. 3.3.1 Methodologische Grundlagen 106
  35. 3.3.2 Auswertungsschritte 108
  36. 3.4 Forschungsprozess und Sample 111
  37. 4 Tätowierer*in werden
  38. 4.1 Berufswunsch »Tätowierer*in«
  39. 4.1.1 »Tattoos gehörten dazu« – Peergroup und Tätowierungen 116
  40. 4.1.2 »Tätowierungen haben mich immer fasziniert« – Hautbilder als Faszinosum 122
  41. 4.2 Pfade ins Tattoo-Gewerbe
  42. 4.2.1 »Angefangen hat’s damit, dass wir uns gegenseitig tätowierten« – Vom Hobby zum Beruf 125
  43. 4.2.2 »Erst mal ‘ne vernünftige Ausbildung« – Tätowierer*in nach bzw. mit Ausbildung 132
  44. 4.3 Der Quereinstieg ins Tätowieren
  45. 4.3.1 »Tätowieren bringt Geld in die Kasse« – Ökonomisch motiviertes Tätowieren 140
  46. 4.3.2 »Das mit dem Tätowieren hat sich so ergeben« – Gelegenheitsstrukturen 146
  47. 4.4 Fazit: Prozessstrukturen der Einmündung ins Tattoo-Gewerbe 152
  48. 5 Tätowierer*innen als Künstler*innen
  49. 5.1 Tattoo-Künstler*innen aus Sicht von Interviewpartner*innen
  50. 5.1.1 »Es gibt mittlerweile viele Künstler*innen« – Kriterien einer Tattoo-Kunst 160
  51. 5.1.2 »Die machen einfach ihr Ding« – Tattoo-Künstler*innen und ihr Habitus 163
  52. 5.2 Zum Selbstverständnis von (Tattoo-)Künstler*innen
  53. 5.2.1 »Ich hab’ schon immer mit Kunst zu tun gehabt« – Der eigene Bezug zur Kunst 166
  54. 5.2.2 »Des Zeichnen wurde mir in die Wiege gelegt« – Künstlerische Begabung 169
  55. 5.2.3 »Was wir hier machen, kann man schon als Kunst bezeichnen« – Zur Deutung des Tätowierens als Kunst 172
  56. 5.3 Fazit: Die Konzeptualisierung des Tätowierens als (eine) Kunst 176
  57. 6 Tätowierer*innen als Handwerker*innen
  58. 6.1 Die Haut als Arbeitsgegenstand
  59. 6.1.1 »Jede Haut ist anders« – Die Haut als Wissensobjekt 181
  60. 6.1.2 »Die Haut ist meine Leinwand« – Die Haut als Gestaltmedium 183
  61. 6.1.3 »Tätowieren heißt, am lebenden Menschen zu arbeiten« – Die Haut als Organ 185
  62. 6.2 Tätowieren als Technik
  63. 6.2.1 »Tattoo ist eben nicht gleich Tattoo« – Qualitätsmerkmale und Gütekriterien 189
  64. 6.2.2 »Zuschauen reicht nicht!« – Tätowieren lernen 193
  65. 6.2.3 »Tätowieren heute kann man nicht mit früher vergleichen« – Tradition und Wandel 197
  66. 6.3 Tätowieren und Hygiene
  67. 6.3.1 »Wie in der Arztpraxis« – Hygiene im Tattoo-Studio 200
  68. 6.3.2 »Da fehlen einfach die effektiven Gesetze!« – Kontroversen zur Hygiene beim Tätowieren 203
  69. 6.4 Fazit: Tätowieren als Expertise und ihre Aneignung 207
  70. 7 Tätowierer*innen als Unternehmer*innen
  71. 7.1 Erwerbsmuster im Tattoo-Gewerbe
  72. 7.1.1 »Man muss halt schauen, wo man tätowieren kann« – Beschäftigungsformen und -arrangements 212
  73. 7.1.2 »Das ist dann die nächste Stufe« – Der Schritt in die Selbstständigkeit 215
  74. 7.2 Das Tattoo-Studio als Projekt: Geschäftsorientierungen und Außendarstellung
  75. 7.2.1 »Und mein Studio gibt’s immer noch!« – Geschäftserhalt als Herausforderung 219
  76. 7.2.2 »Nicht so wie das typische Tattoo-Studio!« – Die Arbeit am Image 224
  77. 7.2.3 »Bloß keine Laufkundschaft!« – Geschäftsziel: Distinktion 228
  78. 7.3 Tätowieren als Arbeit: Leistung, Prinzipien, Ethos
  79. 7.3.1 »Natürlich angemeldet und transparent für die Kund*innen« – Prinzipien des Geschäftshandelns 233
  80. 7.3.2 »Das ist nicht bloß ein bisschen auf der Haut rumkritzeln« – Tätowieren als Arbeitsleistung 238
  81. 7.3.3 »Es heißt immer, durchs Tätowieren wird man reich…« – Perspektiven auf das Einkommen durchs Tätowieren 245
  82. 7.4 Fazit: Karrieremuster, Beschäftigungsbedingungen und Erwerbsorientierungen in der unregulierten Tattoo-Branche 249
  83. 8 Tätowierer*innen als Dienstleister*innen
  84. 8.1 Das Passungsverhältnis zwischen Tätowierer*in und Kund*in 255
  85. 8.1.1 »Erst mal eine Beziehung aufbauen« – Matching als Kompetenz 256
  86. 8.1.2 »Manchmal passt es und manchmal nicht« – Die Bedeutung der Sympathie fürs Matching 260
  87. 8.2 Was tätowiert wird und was nicht – Aushandlung des Tattoo-Kontrakts
  88. 8.2.1 »So nah wie möglich am Wunsch der Kund*innen« – Tätowieren als Auftragsbearbeitung 263
  89. 8.2.2 »Aber ich sag’ dir gleich, ich mach’ des anders« – Die Tätowierung als Projekt der*des Tätowierer*in 270
  90. 8.2.3 »Man muss auch mal Nein sagen« – Die berufsethische Perspektive 273
  91. 8.3 Die Tätowierung: Arbeit am und mit dem Körper – Arbeit an und mit Emotionen
  92. 8.3.1 »Das Wichtigste ist, dass sich Kund*innen wohlfühlen« – Die Tätowierung als emotionales Erlebnis 276
  93. 8.3.2 »Also auch mal ‘nen Kaffee anbieten« – Die Tätowierung als Serviceleistung 280
  94. 8.3.3 »’Ne Tätowierung bedeutet halt auch Stress für den Körper« – Die medizinisch informierte Perspektive 285
  95. 8.3.4 »Man ist schon sehr nah dran an den Kunden« – Tätowieren und Intimität 287
  96. 8.3.5 »Meine Tätowierung haben die für immer und nehmen sie mit ins Grab« – Die Tätowierung als ein Akt, der Leben verändert 292
  97. 8.4 Fazit: Perspektiven auf das Tätowieren als professionelles Handeln und dessen Anerkennung 294
  98. 9 Resümee: Tätowieren als Beruf – Erwerbsarbeit und Berufung
  99. 9.1 Tätowieren als Beruf: Normalisierung und Abgrenzung 300
  100. 9.2 Tätowierer*innen zwischen individueller Professionalisierung und Berufskultur 302
  101. 9.3 Berufliche Identität(en) von Tätowierer*innen: Identifikations(spiel)räume im Schnittpunkt beruflicher Bezugsfelder 305
  102. 9.4 Tätowieren als Erwerbsarbeit: Persönlicher Berufserfolg trotz Prekarität 307
  103. Literatur 311
  104. Zusammenfassung 339
  105. Anhang
  106. A1: Transkriptionsregeln 343
  107. A2: Interviewpartner*innen 344
Tätowieren als Erwerbsarbeit
This chapter is in the book Tätowieren als Erwerbsarbeit
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